Kreyenbrück - Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat die Grundschule Kreyenbrück als teilgebundene Ganztagsgrundschule mit einer symbolischen Schlüsselübergabe eröffnet. Die Grundschule ist seit 2014 umgebaut und erweitert worden, um den Anforderungen von Ganztagsbetreuung und Inklusion gerecht zu werden.

„Mit der Einweihung der Ganztagsgrundschule Kreyenbrück machen wir einen weiteren Schritt im Ausbau des Ganztagsangebots. Die Betreuung im Ganztag sorgt gerade auch an den Grundschulen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und ist damit ein wichtiger Teil unserer Bildungspolitik“, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Während die Gymnasien und Oberschulen inzwischen alle eine Ganztagsbetreuung anbieten, befindet sich das Angebot im Bereich der Grundschulen in Oldenburg noch im Aufbau. Die Grundschule Kreyenbrück ist nun die erste Grundschule, die ein zum Teil verpflichtendes Ganztagsangebot nach dem im vergangenen Jahr verabschiedeten Rahmenkonzept anbietet. Dies sieht eine kooperative Ganztagsbildung vor, in der das ganztägige Lernen gemeinsam mit den Schulen, Jugendhilfeträgern, dem Schulträger, den Eltern und weiteren Bildungspartnern aus Kultur und Sport entwickelt und gestaltet wird. Im Rahmen der Betreuung im Ganztag finden zusätzlich zum Unterricht auch Sport- und Kulturangebote statt.

Um das erweiterte Angebot durch die Ganztagsbetreuung an der Grundschule Kreyenbrück zu ermöglichen, wurde sie mit einem Erweiterungsbau ausgestattet und zum Teil umgebaut. Baubeginn war im Oktober 2014. Mit der Fertigstellung in diesem Jahr konnte die Schule neben neuen Unterrichtsräumen auch eine Mensa mit Küche und Speisesaal, Räume für die Inklusion, Räume für den Ganztagsbereich und neue Sanitäranlagen in Betrieb nehmen.

Insgesamt hat die Stadt für Ganztagsausbau und Inklusion 3,9 Millionen Euro in die Grundschule Kreyenbrück investiert.