SCHORTENS - Die Sanierung und der schrittweise Umbau des Schortenser Jugendzentrums „Pferdestall“ in ein Zentrum für Kinder, Jugendliche und Familie wird rund 120 000 Euro teurer als geplant: Das Haus soll unter anderem einen Fahrstuhl, eine neue behindertengerechte Toilette sowie eine Fußbodendämmung erhalten. Zudem seien bei der energetischen Sanierung des Hauses nicht alle Folgemaßnahmen berücksichtigt worden. Der Ausschuss für Schule, Jugend und Soziales stimmte jetzt dafür, die Mehrkosten in die Haushaltsberatungen 2012 aufzunehmen.
Die Gesamtkosten für Umbau und die bereits begonnene und bezuschusste Sanierung belaufen sich nach Angaben der Stadtverwaltung auf rund 425 000 Euro. Der Eigenanteil der Stadt verdoppelt sich auf 255 000 Euro.
Janto Just (BfB) wandte ein, dass die Barrierefreiheit im Untergeschoss ausreichen müsse und kritisierte, dass durch weiteren Schuldenaufbau andere Investitionsprogramme gefährdet würden und immer mehr Ganztagsschulen bis weit in den Nachmittag bereits Angebote für die Kinder machten. Sandra Schollmeyer-Ott vom Jugendzentrum entgegnete, dass ihre Öffnungszeiten den Familien Flexibilität garantiere.
