SCHORTENS - Die Schule am Forst in Upjever sticht in See: Mit einem Boot, dessen Bau kein Pappenstiel war, weil es ausschließlich aus Papier und Pappe besteht. Zusammengehalten von Unmengen von Kleister, jeder Menge Herzblut und dem festen Glauben: „Wir schaffen das.“ Mindestes eine Person muss in dem Papierboot 50 Meter auf dem Wasser im Naturfreibad Heidmühle zurücklegen.
Am Sonnabend, 7. Juli, ist Stapellauf für die Kinder vom heilpädagogischen Zentrum mit ihrer tollkühnen und hoffentlich wasserdichten Kiste: Die Stadt Schortens veranstaltet im Rahmen der zehnten „Spiele ohne Grenzen“ im Freibad Heidmühle erstmalig eine Papierboot-Regatta (dieNWZ
berichtete). Mitmachen kann jeder, ob Verein, Familie oder Einzelperson.Vorgabe war, ein Papierboot zu bauen, mit dem mindestens eine Person 50 Meter auf dem Wasser zurücklegen kann. „Für den Bau sind alle Werkstoffe aus Papier und Pappe erlaubt, es dürfen nur lösungsmittelfreie, ungiftige Farben und Klebstoffe verwendet werden. Verboten ist alles, was dem Wasser schaden kann“, sagt Sandra Schollmeier-Ott vom Jugendzentrum Schortens. Ideenreichtum bei Konstruktion und Aufmachung bringt natürlich Pluspunkte beim Publikum und bei der Jury. Und: Wer absäuft, verliert.
Die Papierboot-Regatta soll ab 17.30 Uhr Höhepunkt der bereits um 14 Uhr beginnenden „Spiele ohne Grenzen“ sein. Die Vereine und Organisationen der Kinder- und Jugendarbeit in Schortens haben wieder spaßige Spielstationen für Jung und Alt aufgebaut, als Moderator fungiert Andreas Kout vom SOS-Hilfeverband Wilhelmshaven-Friesland. Der Eintritt ist frei. Kinder und Jugendliche mit Behinderungen sind willkommen. Deren Betreuung übernimmt der Verein „Lebensweisen“, der dafür jedoch um kurze Anmeldung unter Tel. 04423/7260 bittet.
Ihre „Arche Noah“ haben die Kinder aus Upjever klassenübergreifend gebaut. Sie müssen sich am Sonnabend gegen mindestens sechs Mitbewerber behaupten.
