Von Horst Suermann
WESTERSTEDE - Sozialarbeiterin Ida Köpken und Realschullehrerin Manuela Rehwinkel von der Robert-Dannemann-Schule sagten sich: Wie ein Behinderter denkt und fühlt, kann ein Schüler am besten nachvollziehen, wenn er sich in seine Lage versetzt. Sie griffen ein Angebot des DRK-Landesverbandes Oldenburg auf, die rund 200 RDS-Schüler der acht fünften und sechsten Klassen mit Renate Deters zusammenzubringen, die als MS-Patientin an den Rollstuhl gebunden ist.
Die Cloppenburgerin bietet zusammen mit dem Kreisverband und finanziell unterstützt von der Aktion Mensch ein spezielles Rollstuhl-Training für Schüler an, um die Distanz zwischen Behinderten und Nicht-Behinderten dauerhaft abzubauen. Inzwischen ist Renate Deters mit Hilfe eines DRK-Bringdienstes acht Mal zu Gast in der Robert-Dannemann-Schule gewesen, wo die Schüler ihren und einen weiteren Rollstuhl für intensive Fahrversuche genutzt haben übrigens in ihrer schulfreien Zeit. Ende vergangener Woche bildete die Klasse R6b den Abschluss der Trainings-Serie.
Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Donnerstag in Ihrer NWZ.
