Zetel - Licht in den Pausen ausschalten, Stecker von ungenutzten Elektrogeräten ziehen und die Heizkörperventile beim Lüften schließen – das alles sind energiesparende Verhaltensregeln, die Kinder und Lehrer und an den Grundschulen Zetel und Neuenburg sehr gut beherrschen. Und dieses Verhalten zahlt sich aus: Lustige Energiefresser-Handpuppen, Lese-Heftchen, Klimaquartetts und Urkunden hat Wiebke Schönbohm-Wilke vom Regionalen Umweltzentrum (RUZ) Schortens am Montag zur Belohnung an die beiden Schulen verteilt. „Ihr ward richtig fleißig, auch die Lehrer“, betonte Schönbohm-Wilke gegenüber Schülervertretern aus Zetel, aus Bohlenberge und aus Neuenburg.
An der kleinen Feierstunde in der Grundschule Zetel, zu der Schulleiterin Meike Kreutzburg sie begrüßte, nahmen sie mit der Neuenburger Grundschulleiterin Hannelore Evers, mit Claus Kutschorra als Lehrer und Projektbegleiter und den beiden Hausmeistern der Schulen teil, Ralf Gärtner für Neuenburg und Matthias zum Buttel aus Zetel.
Bereits seit Ende 2007 beteiligen sich die beiden Grundschulen Zetel, mit der Außenstelle Bohlenberge, und Neuenburg an dem Projekt „EnergiesparKids“ des RUZ, auch in Vereinbarung mit der Gemeinde Zetel. Die Gemeinde hat laut Ausführungen von Bürgermeister Heiner Lauxtermann bereits viel Geld in Energiesparmaßnahmen an den Grundschulen beispielsweise mit Ziel der Wärmedämmung hineingesteckt. „Diese Energiesparmaßnahmen bringen aber überhaupt nichts, wenn nicht auch die Menschen sparen“, meinte Lauxtermann. „Es fängt mit euch an, das zu unterstützen. Eurer Verhalten ist ganz toll – und hat einen echten Effekt“, lobte er die Schüler.
Wiebke Schönbohm–Wilke nannte auch Zahlen für diesen Effekt: In den beiden Grundschulen wurden in den Jahren 2010 und 2011 zusammen 80 Tonnen CO
Noch gut daran erinnern , dass im vergangenen Jahr als Belohnung für den Erfolg der damaligen Energieeinsparungen Apfelbäume bei den Schulen gepflanzt wurden, konnte sich die Schülerin Vivien. Sie nahm mit den anderen jungen Vertretern der Schulen je einen mit Gas gefüllten Luftballon mit aus der Feierstunde. „Helium ist ein umweltfreundliches Gas“, erklärte dazu ergänzend Wiebke Schönbohm-Wilke.
