Bockhorn - 65 Jungen und Mädchen der Oberschule Bockhorn haben allein fast 2500 Euro in Bockhorn für die Deutsche Kriegsgräberfürsorge gesammelt (die NWZ berichtete). Das ließ aufhorchen, darum kam am Mittwoch auch die Kreisvorsitzende des Volksbundes, Heike Szatkowski-Schütz, in die Schule, um sich im Verbund mit der Schulleitung und dem Bockhorner Bürgermeister Andreas Meinen bei den Schülern zu bedanken.
Rektor Jörg Behrens erklärte: „Wir sind stolz auf euch, weil ihr den Namen unserer Schule so hervorragend in der Öffentlichkeit vertreten habt. Und das für eine Sache, die aus der Geschichte unseres Landes heraus nicht vergessen werden darf.“ Er bedankte sich auch bei Konrektorin Maren Toepler, die diese Aktion wieder mitorganisiert hatte.
Heike Szatkowski-Schütz vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge betonte: „Seit 2008 nimmt die Oberschule regelmäßig an den Haus- und Straßensammlungen teil. In dieser Zeit haben die Schüler fast 10 000 Euro gesammelt. Auch, weil sie überzeugend aufgetreten sind und durch die Lehrerschaft gut vorbereitet waren.“ Der Volksbund betreue mehr als 800 Gräberstätten mit rund 2,5 Millionen Kriegstoten: „Eine enorme Aufgabe, bei der wir 75 Prozent der Mittel selbst aufbringen müssen.“ Aber dabei „sind wir auch der einzige Gräberdienst überhaupt, der eine Jugendbegegnungsstätte als Lernort unterhält.“
Andreas Meinen lobte ebenfalls den Einsatz der Schüler: „Ein tolles Ergebnis, eine gewaltige Summe. Macht weiter so.“ Er wies darauf hin, dass die vom Volksbund als Anerkennung verteilten Urkunden für die jungen Sammler „gut bei Bewerbungen ankommen als Beweis für soziales Engagement schon in jungen Jahren.“
Paul Weber, für den Heimatring Bockhorn Organisator der Sammlungen, rief den Schülern zu: „Ich freue mich darauf, euch im Herbst wieder zu sehen. Dann steht die nächste Sammlung an.“
