Westerstede - Es ging um Inklusion, um Integrative Gesamtschulen, um Klassenfahrten und das Gymnasium in neun Jahren: Die Juso-Sprecher Mika Ammermann und Samir Merabet hatten am Mittwochabend viele Fragen an Claus Peter Poppe, den schulpolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Eingeladen hatten die Jusos zu dieser Veranstaltung eigentlich Schüler, doch wegen Klassenfahrten, Gesamtkonferenzen und Prüfungsstress hatten die Jugendlichen wohl nicht die Möglichkeit, zu der Veranstaltung zu kommen, vermutet Frank Lukoschus, Vorsitzender des SPD-Ortsverbands.

Poppe ging auf das Thema „Mehrarbeit der Lehrer“ ein. Der Konflikt werde auf dem Rücken der Schüler ausgetragen, indem ihnen Klassenfahrten gestrichen würden. Das sei nicht richtig, betonte Poppe gegenüber den beiden Jusos, die auch Schulsprecher am Gymnasium und an der Robert-Dannemann-Schule sind, und verteidigte die Entscheidung der Landesregierung.

Um die gleichen Fragen ging es am späteren Abend auch, als Lehrer und Elternschaft zur Diskussion eingeladen waren. Vor allem Vertreter der Eltern hatten diese Möglichkeit genutzt. „Leider waren nicht so viele Lehrer da“, sagte Lukoschus nach der Veranstaltung. Insbesondere die Möglichkeit einer Integrativen Gesamtschule in Westerstede beschäftigte die Besucher.