Oldenburg - Drei große Berufsbildende Schulen der Stadt richten sich internationaler aus. Sie wollen ihren Schülern mehr Erfahrungen im Ausland ermöglichen. Die BBS Wechloy, die BBS Haarentor und das Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) beteiligen sich an dem entsprechenden Netzwerk.
Oliver Pundt, Leiter der BBS Wechloy, gab den Startschuss für eine europäische Zusammenarbeit seiner Schule sowohl mit der BBS Haarentor und dem BZTG als auch mit den BBS I in Delmenhorst und den BBS I in Emden.
Die Kooperation lebt von der Internationalisierung der Berufsbildung, die als Ziel für berufliche Bildung in Niedersachsen verankert ist.
Seit 2006 sammelt die BBS Wechloy Erfahrung mit Projekten, in denen Auszubildende Stipendien erhalten, um drei bis acht Wochen ihrer Ausbildungszeit im europäischen Ausland zu absolvieren.
Unter dem Projekttitel „Vorwärts in Europa und der Welt“ (VIEW) sollen künftig mehr Oldenburger Berufsschüler mit Mitteln des EU-Bildungsprogramms „Erasmus+“ Fachwissen, fremdsprachliche Kenntnisse und interkulturelle Erfahrungen in europäischen Unternehmen sammeln.
Pundt: „Die Schulen wissen, dass sie in einer globalisierten Welt eine besondere Verantwortung für die internationale Ausrichtung und die interkulturelle Kompetenz junger Menschen tragen.“
Die Kontakte werden nun geknüpft und ausgebaut, inhaltliche Absprachen getroffen. Auszubildenden wird zur Vorbereitung ein interkulturelles Training ermöglicht.
