Von Traute Börjes-Meinardus
Frage:
Wer kommt zu Ihnen in die Englischkurse?Kerstin Engel:
Die Gruppen sind bunt gemischt, es kommen Schüler, denen Sprachpraxis fehlt, und Erwachsene, die sich im Urlaub auf Englisch verständigen möchten.Frage:
Und das lernen sie bei Ihnen?Kerstin Engel:
Ja, ich verwende zwar ein Lehrbuch, die Kursteilnehmer können aber auch Wünsche äußern und den Kursus mitgestalten. So spielen wir häufig Alltagssituationen durch wie Situationen auf dem Flughafen. Die Teilnehmer lernen dann beispielsweise, dass sie, wenn auf Formularen nach „sex“ gefragt wird, einfach nur ihr Geschlecht eintragen müssen.Frage:
Wer lernt schneller, Frauen oder Männer?Kerstin Engel:
Da gibt es keinen Unterschied. Ich stelle nur fest, dass ältere Menschen häufig unverkrampfter an die Sache herangehen und eine Mischung aus Alt und Jung den Kursen gut tutFrage:
Bei Ihnen kann man also mit Spaß Englisch lernen?Kerstin Engel:
Ja, es herrscht ein guter Teamgeist, und wir unternehmen auch schon mal etwas außerhalb des Unterrichts. Im vergangenen Jahr sind wir privat mit Teilnehmern aus zwei Gruppen nach London gefahren, und auch das englische Theater in Delmenhorst besuchen wir regelmäßig.Frage:
Sie bieten mehrere Kurse an, woher weiß der Teilnehmer, welcher für ihn der richtige ist?Kerstin Engel:
Wer sich für einen Kursus interessiert, kann in der ersten Stunde unverbindlich vorbeikommen, dann klären wir gemeinsam die Voraussetzungen.Kerstin Engel unterrichtet seit sechs Jahren Englisch an der Kreisvolkshochschule. Die Sprachpraxis steht im Vordergrund.
