Ziegelhofviertel - Lassen sich Tablet-Computer sinnvoll im Schulunterricht einsetzen? Diese Frage soll unter anderem die Klasse 8d der Oberschule Alexanderstraße beantworten. Die Schule gehört zu den 18 Schulen in Niedersachsen, die an einem dreijährigen Projekt des niedersächsischen Kultusministeriums, des niedersächsischen Landesamtes für schulische Qualitätsentwicklung und des Vereines N21 teilnehmen. Sie unterstützen die Projekt-Schulen bei der inhaltlichen, organisatorischen und technischen Umsetzung.
Mit dem Projekt soll geklärt werden, ob die Schüler durch das Arbeiten mit Tablet-Computern eigenverantwortlicher lernen. Ebenso soll festgestellt werden, ob die individuelle Lernentwicklung durch das Medium gestärkt wird. Außerdem sollen die Schüler den kreativen Umgang mit digitalen Medien lernen.
Etwas Erfahrung mit digitalen Lehrmitteln haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b bereits gesammelt – sie arbeiteten bisher mit Netbooks. Diese wurden aber durch iPads abgelöst. Gestiftet hatten die Geräte die Eltern der Schüler.
Bevor es aber soweit kam, war einige Überzeugungsarbeit nötig. Nachdem die Oberschule Alexanderstraße für das Projekt ausgewählt worden war, stellte Klassenlehrerin Anne-Kathrin Dannemann es auf einem Elternabend vor. Unterstützt wurde sie von Andreas Hofmann, der zum einen medienpädagogischer Berater ist und zum anderen an der Waldschule Sandkrug (Gemeinde Hatten) bereits Tablet-Computer-Klassen initiiert hat.
