Oldenburg - Die Schüler und Lehrer sind weg, laut ist es trotzdem noch – jedenfalls an einigen Schulen. Denn die Stadt nutzt die Sommerferien für zahlreiche bauliche Verbesserungen.
Insgesamt stehen für 2017 etwa 7,25 Millionen Euro für Instandhaltung und Instandsetzung im Erfolgsplan des Eigenbetriebs Gebäudewirtschaft und Hochbau. Neben Einzelmaßnahmen hat in diesem Jahr eine Reihe von Investitionsmaßnahmen begonnen – etwa der Ausbau der Grundschulen Etzhorn, Harlinger Straße und Bloherfelde für Inklusion und Ganztags. Diese Projekte sind im Frühjahr gestartet worden und sollen nach den Sommerferien 2018 fertig sein. Allein für diese drei Maßnahmen werden 9 Millionen Euro ausgegeben.
„Nach den Sommerferien wird der Erweiterungsbau der IGS Flötenteich in Betrieb genommen“, sagte Stadtsprecher Stephan Onnen am Mittwoch. Der Umbau innerhalb der Schule soll Ende 2017 fertig werden. In Aus- und Umbau der IGS Flötenteich investiert die Stadt in diesem Jahr 4,6 Millionen Euro.
In den Ferien wird zu der Lehrküche auch der Neubau fertiggestellt, die Pausenhalle vor der Mensa erhält einen neuen Fußbodenbelag „und die smarte orange Decke aus den siebziger Jahren ist einer hellen und freundlichen Decke gewichen“, sagte Schulleiterin Hannelore Lüllwitz, die hofft, dass auch alle anderen Baustellen der Schule zum Schuljahresbeginn wieder nutzbar sind.
Nach den Sommerferien wird auch die Verwaltung in den dann fertigen Neubau umziehen. Im Bereich der „alten“ Verwaltung soll Anfang nächsten Jahres das Selbstlernzentrum für die Sekundarstufe I und II entstehen. Außerdem wird im Juli mit der Gestaltung des Außengeländes um den Neubau herum begonnen. Die viel genutzte, 35 Jahre alte Lehrküche wird durch eine moderne Lehrküche in freundlichen Farben mit vier Kochinseln und separater Inklusionsküche ersetzt.
Für Energieeinsparungen saniert wird auch die Grundschule Babenend – mit 1,5 Millionen Euro.
Die energetische Sanierung der Oberschule Ofenerdiek (Fenster, Fassade) lässt sich die Stadt 5 Millionen Euro in 2017/18 kosten, in Sanierungen an der Helene-Lange-Schule fließen (bis Ende der Sommerferien 2018) drei Millionen Euro.
Auch mit Beginn der Ferien ist am NGO das Projekt Ganztag/Inklusion/Sanierung mit einem Volumen von etwa 2,7 Millionen Euro gestartet.
Am Herbartgymnasium wird am Hauptstandort an der Herbartstraße neben der Instandsetzung und Instandhaltung auch in den Brandschutz investiert. An der Außenstelle Hauptstraße fließen 104 000 Euro in die Inklusion, unter anderem für einen Aufzug.
