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Berufsbildende Schulen Schüler planen Cafeteria neu

Wildeshausen - Die Cafeteria ist wie so manch anderer Trakt der Berufsbildenden Schulen (BBS) Wildeshausen in die Jahre gekommen. Auf dem Fahrplan der seit einem Jahr laufenden Sanierung kommt die Cafeteria erst 2020 an die Reihe. Doch bereits jetzt haben 21 angehende Bautechniker in ihren Projektarbeiten zehn Vorschläge für die Umgestaltung und den Anbau der Cafeteria/Mensa vorgelegt.

Am Mittwoch präsentierten sie ihre Ideen im Beisein von Landrat Carsten Harings, dem stellvertretenden Wildeshauser Bürgermeister Wolfgang Däubler sowie BBS-Direktor Gerhard Albers. Der Landkreis will diese Anregungen später in die konkreten Planungen für den Umbau der Mensa mit aufnehmen, heißt es dazu aus dem Kreishaus.

Die Idee für das Projekt stammt von der stellvertretenden BBS-Direktorin Tanja Schlotmann . Sie leitet auf BBS-Seite nicht nur die Sanierung, sondern ist als Lehrerin auch für die Sparte Bautechnik verantwortlich. „Uns ist das Entwickeln von Visionen wichtig“, sagte Schlotmann und vertrat die Meinung, dass solch ein Cafeteria-Umbau nicht unbedingt teuer sein muss, wenn er gut durchdacht ist.

100 Plätze für Cafeteria

Ein Beispiel dafür waren die Pläne von Janna Urban (26) aus Mellinghausen (Landkreis Diepholz) und Anna Kreikebohm (26) aus Oldenburg. Sie möchten die Cafeteria durch einen Anbau (400 Quadratmeter) und einen Innenhof erweitern. Die Vorgabe lautete nämlich, dass die Cafeteria von jetzt 60 auf 100 Plätze erweitert werden soll.

Ihre Pläne sehen einerseits lange Tische vor, an denen die Schüler gemeinsam essen, andererseits eine Lounge mit Sitzecken und Rückzugsmöglichkeiten. Ferner haben sie Kabinen mit Anschlüssen für Laptops gestaltet, in denen die Schüler ungestört arbeiten können.

Die Küche sollte so angelegt sein, dass sie auch die angrenzende Widukindhalle mitversorgen kann. Die Halle dient nicht nur dem Sport, sondern wird auch für kulturelle Veranstaltungen und große Versammlungen genutzt. Auch sollten nach Ansicht von Urban und Kreikebohm die Büros der BBS-Hausmeister in den zentralen Trakt der Cafeteria integriert werden, weil sie für Schüler und Lehrer wichtige Ansprechpartner seien.

Die Projektarbeiten sind nach Aussagen von Lehrer Axel Möhl ein Teil der Prüfungen für die 21 angehenden Bautechniker. Die Schüler zwischen 25 und 45 Jahren kommen aus dem Einzugsgebiet zwischen Walsrode, Osnabrück und Meppen nach Wildeshausen. Sie haben alle jahrelange Erfahrung in ihren erlernten Berufen als Bauhandwerker oder Bauzeichner.

Höchster BBS-Abschluss

Nach den zwei Jahren Vollzeitschule haben sie den höchsten Abschluss erreicht, den die BBS zu vergeben hat. „Der Großteil von ihnen hat auch schon einen neuen Arbeitsplatz“, so Möhl. Der Techniker steht von der Wertigkeit her zwischen Meister und Ingenieur und auf einer Stufe mit einem Bachelor-Abschluss. Auf den neuen Techniker-Abschluss werden die Absolventen bestimmt in der alten BBS-Cafeteria anstoßen.

Christoph Koopmeiners Redaktion Cloppenburg
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