Garrel - Als „außergewöhnliche Leistung“ gewürdigt hat der Schulleiter der Oberschule Garrel, Markus Berssen, den Einsatz von 43 Schülern für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Marco Wingert, Bildungsreferent beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, übergab nun die Urkunden an die Schüler.

Insgesamt hatten die Schüler und Schülerinnen 2962,51 Euro gesammelt – „ein absoluter Rekord“, freute sich Schulleiter Berssen über das Ergebnis. Und das für eine Sache, „zu der ihr keinen Bezug habt“.

Berssen informierte über die Bedeutung des Volksbundes, der in 46 Ländern mehr als 830 Kriegsgräberstätten betreut. Die Schüler hätten ein „Stückweit Arbeit für den Frieden und gegen das Vergessen geleistet“, betonte Berssen. Durch die Sammlung und die Beschäftigung mit dem Thema trügen die Schüler dazu bei, dass die Weltkriege und die Verbrechen der damaligen Zeit nicht in Vergessenheit gerieten. Die Sammlung sei eine Aktion, die „immer Gültigkeit haben wird“. An die 43 Schüler gerichtet, richtete Berssen den Wunsch und Appell: „Bleibt so engagiert.“

Marco Wingert richtete den Dank und die Anerkennung für das tolle Sammlungsergebnis aus. Noch würden rund eine Million Soldaten des Zweiten Weltkrieges vermisst. Deren Angehörigen irgendwann die Nachricht überbringen zu können, dass sie gefunden worden sind, sei die große Hoffnung. Mit dem Geld wird die Suche fortgesetzt und die bestehenden Soldatengräber werden gepflegt.