Zetel - Ein beachtliches Ergebnis: Insgesamt 2076,23 Euro haben 56 Schüler der Haupt- und Realschule/Integrierten Gesamtschule in Zetel für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gesammelt. Damit haben sie einen neuen Rekord aufgestellt. So viel ist noch nie zusammengekommen. Im vergangenen Jahr lag das Spendenergebnis bei 1757 Euro. Im Jahr 2013 hatten die Zeteler Schüler erstmals mehr als 1000 Euro gesammelt.

„Ihr habt das beste Ergebnis aller Zeiten erzielt“, lobte Zetels Bürgermeister Heiner Lauxtermann, der gleichzeitig erster Vorsitzender des Ortsverbandes der Deutschen Kriegsgräberfürsorge ist. Er dankte den Jugendlichen am Donnerstagmorgen mit einem großen gesunden Frühstück in der Mensa der Schule. Tina Uphoff von der Gemeinde hatte das Frühstück vorbereitet. Jeder der Schüler erhielt eine Urkunde für sein soziales Engagement. Diese könnten die Jugendlichen später auch ihren Bewerbungsunterlagen beifügen, sagte Lauxtermann. Im Dezember waren die Schüler der zehnten Haupt- und Realschulklassen von Haus zu Haus gegangen und hatten um Spenden für die Kriegsgräberfürsorge gebeten.

Auch Schulleiterin Heike Neumann und der koordinierende Lehrer Roger Pickart dankten während des Frühstücks den Schülern für ihren Einsatz. Zum ersten Mal hatte Roger Pickart die Aktion koordiniert.“ „Ihr habt unwahrscheinlich fleißig gesammelt und soziales Engagement gezeigt“, richtete sich Heike Neumann an die Schüler. „Ich bin sehr stolz auf euch.“ Mit solch einem guten Ergebnis hätte er nicht gerechnet, freute sich Lehrer Roger Pickart.

„Es war eine ganz neue Herausforderung. Mir hat es Spaß gemacht“, berichtete Zoe Slowik (16) von ihren Erfahrungen. Ihre Mitschülerin Daria Wempen (15) ließ sich trotz einer Knieverletzung nicht von der Spendenaktion abhalten. Sie fuhr in Begleitung der anderen Schüler im Rollstuhl von Haus zu Haus. Sie seien von den Bürgern größtenteils offen aufgenommen worden, sagten die jungen Spendensammler. Manchmal seien sie aber auch schon mal unfreundlich abgewiesen worden. Einige Bürger hätten ihnen sogar Tee angeboten, erzählte Daniel Meine (16).