Neerstedt - Von einer Schule in Berlin-Wedding nach Neerstedt: Diesen Schritt war der Förderschullehrer Karl-Ernst Löwe Mitte der neunziger Jahre gegangen. Er hat ihn nicht bereut, wie er am Mittwochmorgen bei seiner Verabschiedung in der Aula des Neerstedter Schulzentrums sagte. „Besonders gut hat mir gefallen, dass hier Förderschule und Grundschule so eng zusammenarbeiten“, sagte der 63-jährige Oldenburger.
Nach drei Jahren an einer Förderschule in Trier und zwölf Jahren in Berlin-Wedding war der Pädagoge 1994 an die Sprachheilschule Neerstedt gekommen. Löwe lobte die gute Harmonie. „In einer kleinen Gemeinde wie Dötlingen ist die Schule noch etwas wert. Das ist eine völlig andere Nummer hier auf dem Lande als in der Stadt“, sagte Löwe. Wenn die Schule hier ein Anliegen habe, sei das der Kommune auch wichtig.
Im Ruhestand will Löwe sich besonders seinen Radreisen widmen. Zudem überlegt er, sich im Bereich der Arbeit mit erwachsenen Analphabeten zu engagieren.
Schulleiter Jürgen Möhle dankte Löwe für sein Engagement an der Neerstedter Schule und überreichte die Urkunde des Landes.
