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Schule Für vierte IGS noch viele Hausaufgaben nötig

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OLDENBURG - Geht es nur nach den Anmeldezahlen, dann waren Oldenburgs Integrierte Gesamtschulen (IGS) in den vergangenen Jahren ein echtes Erfolgsmodell. Die Anmeldezahlen an der Helene-Lange-Schule und IGS Flötenteich lagen so hoch, dass zum Teil mehr als 200 Schüler jedes Jahr keinen Platz bekamen (

NWZ

  berichtete).

Wegen des großen Andrangs wurde eine dritte IGS eingerichtet. Und Teile des Rates forderten darüber hinaus, noch kurzfristig eine vierte Gesamtschule einzurichten.

Doch damit dürfte es so schnell nichts werden. Die SPD hat das Thema vierte IGS zwar wieder auf die Tagesordnung des Schulausschusses gesetzt (an diesem Dienstag, ab 17 Uhr im BTZG, Ehnern­straße 132). Doch die Stadtverwaltung hat schon im Vorfeld der Sitzung einer vierten IGS eine Absage erteilt – zumindest für die nächsten Jahre.

Grund: Die Schullandschaft habe sich in Oldenburg in den vergangenen Jahren massiv verändert. Aktuell werden vier Haupt- und Realschulen in Oberschulen umgewandelt (

NWZ

  berichtete). Diese neuen Konzepte (und die gerade erst eingerichtete dritte IGS) müssten sich nach Meinung der Verwaltung nun erstmal in Ruhe entwickeln. Außerdem müsse man abwarten, wie sich die Schülerströme in den nächsten Jahren verteilen. Erst dann, so die Stadt, mache die Prüfung einer vierten IGS Sinn.

Aber auch das Thema Kosten behindert die schnelle Gründung einer neuen IGS. In der städtischen Investitionsplanung bis 2014 lässt der Neubau der BBS 3 keinen Spielraum für weitere teure Schulprojekte. Außerdem muss die Stadt massiv bei den kleinsten Kindern investieren. Für den Ausbau der Horte sind 7,5 Millionen Euro eingeplant. Damit sollen 579 neue Krippenplätze geschaffen werden.

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