„Wir wollten endlich einmal alle gemeinsam feiern“, sagte Ümit Yüksek. Yüksek gehört als Trainer zum Vorstand der Karateabteilung des Turnvereins Cloppenburg (TVC). Um alle 70 Mitglieder, rund die Hälfte davon Kinder und Jugendliche, mit ihren Familien zusammenzubringen, organisierte der Vorstand am Sonnabend ein erstes Sommerfest in der Sporthalle Leharstraße. Ansonsten werde in drei Gruppen trainiert, die sich untereinander kaum kennen.
Dass trotz des nicht gerade sommerlichen Wetters nahezu alle, zum großen Teil mit ihren Familien, kamen, ermutigte die Organisatoren. „Das wird im kommenden Jahr wiederholt“, sagte Yüksek, der sich bei den vielen Helfern für die gute Vorbereitung bedankte.
Dass Integration für die Karateabteilung nicht nur eine Worthülse ist, ließ sich schon am kalten Büfett erkennen. Speisen aller Herren Länder erfreuten die Gaumen. Acht Nationen kämpfen nicht nur nach den fernöstlichen Regeln, sondern zeigen im Leben durch Höflichkeit und Respekt gegenüber den Mitmenschen traditionelle Werte.
Während sich die Erwachsenen bei Gegrilltem und Salaten austauschten, hallte der Ruf „Schlag den Ümit“ durch die Halle. Der Nachwuchs trat geschlossen in verschiedenen Disziplinen gegen Trainer Ümit an. Dabei kann die Karateabteilung mit ihrem Nachwuchs mehr als zufrieden sein.
Kürzlich erkämpfte sich Mike Neiberger beim internationalen Turnier in Lingen in der Disziplin Kata, Schattenkampf, den zweiten Platz. Valerie Pfaff trat zum ersten Mal im Kumite, Freikampf,an und belegte den fünften Platz.
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Gleich 47 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8, 9 und 10 wurden jetzt mit einem Diplom ausgezeichnet. In einer kleinen Feierstunde am Gymnasium Liebfrauenschule überreichte Schulleiter Andreas Weber die Zertifikate des DELF scolaire A1, A2 und die zweithöchste Stufe B1.
Weber betonte die Wichtigkeit des Sprachenlernens, um sich international austauschen zu können. Weiterhin lobte er das außerschulische Engagement: „Ihr habt euch freiwillig ins Zeug gelegt und eine hervorragende Leistung erbracht.“
Das „Diplom d’ Études en Langue Française“, kurz DELF, wird in über 160 Ländern durchgeführt und anerkannt. Es ist ein offizieller Nachweis französischer Sprachfertigkeiten, in dem Hörverstehen, Leseverstehen, freies Schreiben und Sprechen geprüft werden.
Die Vorbereitungen auf die Prüfungen, die außerhalb der Unterrichtszeit stattfanden, wurden von den Französischlehrerinnen Doris Schrand und Mechthild Wesselmann geleitet.
Am Sonntagabend fand auf dem Gelände des Cloppenburger Soestebades ein Jugendgottesdienst statt. Kaplan Holger Ungruhe und ein Gastpriester aus Nigeria konnten 60 Teilnehmer begrüßen (ovales Bild). Orte wie das Soestebad, sind Orte der Entspannung, die einen ansprechenden Rahmen für einen Gottesdienst bilden, hieß es. Nicht immer müssten Gottesdienste in der Kirche gefeiert werden.
„Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.“ Unter diesem Motto startete eine Teilnehmergruppe der Ambulanten Wohnbetreuung des Gemeindepsychiatrischen Zentrums in Cloppenburg mit zwei Betreuerinnen in die alljährliche Ferienfreizeit. Die komplett neu gestaltete, erst im Mai dieses Jahres wieder eröffnete Jugendherberge in Leer war Ausgangspunkt interessanter Ausflüge in die ostfriesische Umgebung.
In Leer selbst besuchte die Gruppe das Bünting-Teemuseum und wurde dort nach allen Regeln der Kunst in die ostfriesische Teezeremonie inklusive Verköstigung eingeführt. Weitere Höhepunkte der Freizeit waren die Besichtigung des VW-Werkes in Emden und eine Grachtenfahrt durch die wunderschönen Kanäle der Stadt am Dollart.
Den Abschluss bildete eine Tour nach Bremerhaven in das mittlerweile weit über die Region hinaus bekannte Klimahaus und an die nahe gelegene Nordseeküste nach Wremen, von wo aus sich die Gruppe bei schönstem Sommerwetter wieder auf den Heimweg machte.
