Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Bildung „Schule wird in schlechtes Licht gerückt“

Horst Lohe

Nordenham - Der Elternrat der Nordenhamer Oberschule I sieht diese Schule an der Pestalozzistraße durch den Elternrat der Luisenhofschule in Einswarden in ein schlechtes Licht gerückt.

Das macht die Vorsitzende des Elternrates der Oberschule, Sabine Tymczuk, in einer Stellungnahme zum Offenen Brief des Luisenhof-Elternrates (die NWZ  berichtete darüber) deutlich.

Es sei nachvollziehbar, dass die Eltern der Luisenhofschüler für den Erhalt ihrer Schule in Einswarden kämpfen, so Sabine Tymczuk. Sie fügt hinzu: „Wahrscheinlich würden wir Eltern der Oberschule I im umgekehrten Fall genauso reagieren.“

Nicht minderwertig

Aber, so die Elternratsvorsitzende weiter, der Luisenhof-Brief vermittele Außenstehenden den Eindruck, „dass die Oberschule I über eine viel schlechtere Ausstattung verfügt und unsere Schüler nur eine minderwertige Ausbildung bekommen.“

Sabine Tymczuk kritisiert zudem, dass der Elternrat des Luisenhofes auch Eltern in Butjadingen und Nordenham um Unterstützung in seinem Kampf für den Erhalt der Schule am Luisenhof bittet. Denn, so Sabine Tymczuk, die Zinzendorfschule in Tossens sei auch eine Oberschule, die in naher Zukunft ebenfalls um jeden Schüler aus Butjadingen kämpfen müsse, wenn man sich die vorliegenden Zahlen des Gutachtens zur Schulentwicklung in der Wesermarsch anschaut.

Sabine Tymczuk weiter wörtlich: „Wenn man zusätzlich auch noch die Eltern aus der Innenstadt mobilisieren möchte, dann sieht das für mich eindeutig nach einer Stimmungsmache gegen unsere Schule und den Schulstandort Innenstadt aus und das möchte und will ich so nicht hinnehmen.“

Die Vorsitzende des Elternrates der Oberschule I listet konkret auf:

  Auch die Oberschule I verfüge über ein hervorragendes pädagogisches Konzept und habe schon Erfahrung mit der Oberschule.

Zum Hintergrund: Wie berichtet, sollen nach den Vorschlägen des Arbeitskreises der Luisenhof und die Oberschule zunächst (ab Schuljahr 2015/16) zu einer einzigen Oberschule verschmelzen und – sofern die Eltern zustimmen – ein Jahr später in eine Integrierte Gesamtschule umgewandelt werden.

Berufsorientiert Vorreiter

 In Sachen Berufsorientierung sei, so Sabine Tymczuk, die Oberschule I schon Vorreiter gewesen, als sie noch Realschule war unter der Leitung von Walter Vogel.

  Allen Schülern würden EDV-Basiskompetenzen vermittelt. Die Schule habe eine sehr engagierte Schulzeitungsredaktion, die mehrfach ausgezeichnet worden sei.

  Die Oberschule I sei in den letzten Jahren laufend modernisiert worden.

  Eine Sporthalle befinde sich direkt am Schulgebäude; das Sportzentrum Mitte und das Störtebekerbad befinden sich in ereichbarer Nähe. Der Schulhof der ehemaligen Hafenschule solle im Sommer dieses Jahres neu gestaltet werden.

  Ebenso wie am Luisenhof würden die Eltern in jeden Prozess in der Oberschule aktiv eingebunden. Sie stünden in ständigem Kontakt mit Lehrkräften und Schulleitung und würden aktiv unterstützt, so Sabine Tymczuk in ihrer Stellungnahme.

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Ziel des Neugeborenenhörscreenings mit angeschlossenem Tracking ist es, schwerhörige Kinder möglichst innerhalb der ersten sechs Lebensmonate zu behandeln – beispielsweise mit einem Cochlea-Implantat.

OLDENBURGER HÖRZENTRUM FORDERT LANDESWEITE UNTERSUCHUNGEN Trotz Anspruchs – 86 Prozent der Babys werden nicht auf Schwerhörigkeit getestet

Anja Biewald
Oldenburg
Michaela Dirks ist Vorsitzende des Vereins Transplant-Kids in Wiesmoor.

TRANSPLANT-KIDS AUS WIESMOOR ÜBER ORGANSPENDEN In Deutschland gibt es im europäischen Vergleich nur wenige Organspender

Katrin Von Harten-Wübbena
Wiesmoor
Interview
Gilt als Kämpferin für Behindertenrechte: die Europa-Abgeordnete Katrin Langensiepen (Grüne) vor dem Werbeplakat „Ein Fest für Europa“ am Kröpke in Hannover

EUROPA-ABGEORDNETE KATRIN LANGENSIEPEN (GRÜNE) Sie kämpft in der EU für die Rechte der Menschen mit Behinderung

Stefan Idel Büro Hannover
Die Mitglieder vom BSV Kickers Emden stimmen am Donnerstagabend für die Ausgliederung der ersten Herren in eine GmbH.

BALLSPORT IN OSTFRIESLAND Mitglieder geben Grünes Licht für die Kickers-Emden-GmbH

Lars Möller
Emden
Stellten die Ausweitung des Konzeptes „Wilhelmshaven sicher“ auf den Busverkehr der Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft vor: (v.li.) Frank Rademacher (Geschäftsführer Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven), Polizeidirektor Heiko von Deetzen, Projektleiter und Polizeihauptkomissar Tim Bachem und Oberbürgermeister Carsten Feist.

POLIZEIPRÄSENZ IM BUSVERKEHR Hausrecht der Polizei stärkt ab sofort Sicherheit in Bussen

Lutz Rector
Wilhelmshaven