Rastede - Nur zwei Beiträge konkurrierten in diesem Jahr an der Kooperativen Gesamtschule Rastede um den Bartholomäus-Schink-Preis. Die Schüler waren aufgerufen gewesen, sich mit dem Thema „Migration – Emigration“ zu befassen. Letztlich beteiligten sich aber nur der Wahlpflichtkurs Sozialwissenschaften des siebten Jahrgangs und die Zehntklässlerin Leona Jungmann.
„Auf eine große Feierstunde in der Aula haben wir in diesem Jahr verzichtet“, sagte Thorsten Meyer, Fachbereichsleiter Sozialwissenschaften. Gemeinsam mit Dr. Michael Luttmer und Dr. Arnold Bettien hatte er die Arbeiten der Schüler begutachtet. Sie bekamen ihre Preise am Mittwoch im Zuge des Unterrichts überreicht.
Die Schüler des Wahlpflichtkurses hatten mehrere Interviews mit Auswanderern und Einwanderern geführt und die Antworten in einer Mappe zusammengestellt. Leona Jungmann hatte einen kurzen Film gedreht, in dem sie anhand einer Familie darstellte, welche Gründe es für das Auswandern geben kann. Ferner thematisierte sie mögliche Integrationsschwierigkeiten.
Da nur zwei Beiträge eingegangen waren, wurde in diesem Jahr auf die Vergabe von Geldpreisen verzichtet. Die Schüler erhielten als Dank für ihre Teilnahme Urkunden und Bücher als Anerkennungspreis. Der Bartholomäus-Schink-Preis, der seit 1990 jährlich verliehen wird, wird von der Rasteder SPD und den Grünen sowie vom Förderverein unterstützt. Wilhelm Janßen (SPD), Friederice Pirschel (Grüne), Uwe Ahlers und Anna Papenroth (beide Förderverein) überreichten die Preise.
Meyer vermutet, dass es der Kürze des Schuljahres geschuldet war, dass nur zwei Beiträge eingereicht wurden. Gemeinsam mit den Förderern und der Schülervertretung wolle man sich dennoch zusammensetzen und überlegen, wie der Preis populärer gemacht werden kann.
