Metjendorf - Mit 93 000 Euro Sanierungskosten hatte die Gemeinde gerechnet, letztlich wurden es „nur“ 86 000 Euro, die in die „neue“ Schulküche an der Grundschule Metjendorf gesteckt werden mussten. Das machte Bürgermeister Jörg Pieper jetzt bei der Einweihung deutlich. Eltern, Lehrer, Fördervereinsmitglieder und die ehemalige Schulleiterin Irmgard Stolle waren gekommen, das Ereignis gebührend zu feiern.
Pieper erinnerte daran, dass es der ehemalige Fördervereinsvorsitzende Arnd Andersson gewesen war, der bezüglich einer Erneuerung der Schulküche den ersten Schritt Richtung Gemeinde gemacht hatte. „Sonst könnten wir jetzt die neue Schulküche nicht einweihen“, stellte der Bürgermeister klar.
Er erinnerte an den vorher schlechten Zustand des Schulküchenraumes, der noch aus den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts stammte: an den schlechten Zustand der Fassade etwa oder auch der Küchendecke. „Damit zu arbeiten, das hätte keinen Sinn gemacht.“ Die Gemeinde entschloss sich deshalb, in 2016 aufwendig zu sanieren. Eine neue Fassade wurde errichtet, Wasserleitungen und Elektroinstallation neu verlegt und auch eine neue Beleuchtung installiert.
Für die Einrichtung des Raumes, der in seinen Abmessungen gleich blieb, zeichnete vor allem der Förderverein der Schule verantwortlich, der mit zahlreichen Veranstaltungen wie Eltern-Partys und Flohmärkten Geld für die Einrichtung sammelte. Reile Busch vom Orga-Team des Fördervereins hatte vor allem die Flohmärkte initiiert. Der Verein konnte so 15 000 Euro einbringen, die Schule legte 5000 Euro aus ihrem Budget obendrauf, wie Schulleiterin Dr. Sandra Thom erklärte. „Insgesamt ein Ergebnis, mit dem die Schule gut leben kann“, zeigte sich der Bürgermeister nach Besichtigung der neuen Schulküche überzeugt. Gemeinsam mit der Fördervereinsvorsitzenden Christine Wünker durchschnitt er das Band zur neuen Küche, die natürlich auch im Unterricht genutzt wird.
„Dekoriert“ wurde die neue Schulküche auch mit Bildern, auf denen die Schülerinnen und Schüler aller Klassen sowie die Lehrer ihre persönlichen Fingerabdrücke hinterlassen haben.
