Hohenkirchen - Eine Stärke der Oberschule Hohenkirchen ist die Musik. Das zeigte sich erneut bei der Verabschiedung von 73 Schülerinnen und Schülern am Freitag: Gesanglich überzeugten Kea Szlezak, Kathrin Hammoodi und der Schulchor um Chorleiterin Tatjana Glazer.
Allerdings kamen auch eher selten gehörte Instrumente zum Einsatz. So begleitete Ercan Kocas die Bildershow der 10aH auf der Mandoline und Lehrer Markus Teerling beeindruckte im Schottenrock mit dem Dudelsack. Gemeinsam mit Kea Szlezak trug er „Amazing Grace“ vor.
Eine weitere Stärke der Oberschule Hohenkirchen ist der offensichtliche Zusammenhalt der Klassengemeinschaften und das gute Schulklima. Denn selten kommt es vor, dass Lehrer und Schulleiter von den Schülern eines Abschlussjahrgangs mehrfach, ehrlich und ausgiebig für ihren Einsatz und ihre Unterstützung gelobt werden. Am Freitag allerdings dürfte wohl keine Lehrkraft ohne Rose, Präsent oder Praline nach Hause gegangen sein. „Wir hatten so tolle Lehrer, die uns immer beigestanden und für uns die Hand ins Feuer gelegt haben“, lobten die Schüler im Rückblick auf ihre Schulzeit. Das Abschlussjahr sei schwierig gewesen, weil es sehr kurz war und in der kurzen Zeit viel Stoff gelernt werden musste. Außerdem hätten die Schülerinnen und Schüler damit klarkommen müssen, dass Klassenkameraden, die im Zuge der Flüchtlingsströme nach Hohenkirchen gekommen waren, die Klasse wieder verlassen mussten. „Neue kamen dazu und wir haben alle herzlich aufgenommen“, berichteten die Schüler.
Auch Schulleiter Heyo Kemper lobte die Absolventen der fünf Abschlussklassen: „Als ich Eure Zeugnisse unterschrieben habe, war ich wirklich begeistert, denn sie sind der Beweis dafür, dass Ihr etwas leisten könnt“, betonte er. Er freute sich mit Schülern und Eltern über 16 Hauptschulabschlüsse, 26 Realschulabschlüsse und sogar 31 erweiterte Realschulabschlüsse.
Den besten Realschulabschluss an der Hauptschule erreichte Lena Hinrichs mit der Note 1,9. Mariska Rüger erzielte mit der Note 1,3 den besten Abschluss an der Realschule. Für sportliche Leistung wurde Lars Friedrichs, für ihr Engagement wurde Kea Szlezak ausgezeichnet.
