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Schulumbenennung Auf Gegenwind nicht vorbereitet

Mirja Zipfel

FRAGE:

Frau Burchert, vergangene Woche hat der Rat der Gemeinde Barßel die Umbenennung der Grundschule Harkebrügge in Junker-Harke-Grundschule beschlossen. Sind Sie froh?

BURCHERT

: Auf jeden Fall! Bei mir, aber auch im Kollegium ist die Freude groß. Es hat ja alles recht lange gedauert, nachdem wir bereits im März 2011 den Antrag zur Umbenennung einreichten. Auf die Widerstände, die von der Bürgerfraktion Barßel vorgebracht wurden, waren wir nicht vorbereitet gewesen.

FRAGE:

Wie haben die Schüler reagiert?

BURCHERT

: Viele wissen es noch gar nicht. Der Rat hat zwar am 4. Juli den Antrag bewilligt, aber der Brief mit der offiziellen Genehmigung kam erst diesen Mittwoch an der Schule an. Daher werden wir die Schüler erst jetzt darüber unterrichten. Da der Großteil von Eltern und Schülern diesen Namen favorisierte, gehe ich davon aus, dass sie sich darüber aber ebenfalls sehr freuen werden.

FRAGE:

Der Name Grundschule Harkebrügge war nicht originell, dafür aber bewährt. Warum haben Sie sich trotzdem für eine Umbenennung stark gemacht?

BURCHERT

: Die Schule wurde in den letzten Monaten aufwendig saniert. Sie hat eine neue Außenansicht erhalten, ein neues Schullogo steht noch an. Wir fanden, dass da durch die Neugestaltung der Zeitpunkt gekommen war, diesen Abschnitt auch mit einem neuen Namen zu dokumentieren.

FRAGE:

Warum fiel die Wahl auf Junker Harke und nicht etwa auf den Namen eines Kinderbuchautoren?

BURCHERT

: Junker Harke ist kein Vorschlag, der ausschließlich von der Schulleitung kommt. Wir haben Umfragebögen verteilt und circa 75 Prozent der 120 befragten Kinder und Eltern haben diesen Vorschlag oder ihn in einer ähnlichen Kombination abgegeben. Insofern ist der Name das Ergebnis der Mehrheit. Aber es ist richtig, dass wir mit dem Namen einen lokalen Bezug herstellen wollen. Junker Harke mag zwar eine Fantasiefigur sein, aber sie ist mit dem Ort eng verbunden.

FRAGE:

Der neue Name ist da. Wird die Schule dann offiziell nach den Sommerferien schon Junker-Harke-Grundschule heißen?

BURCHERT

: Nein, das ist nicht mehr zu schaffen. Der nächste Schritt ist, dass wir ein neues Schullogo entwickeln. Das soll auf der nächsten Schulvorstandssitzung erörtert werden. Hinzu kommt, dass es mit dem neuen Namen allein nicht getan ist. Es gibt Organisatorisches, das jetzt zu klären ist. Zum Beispiel brauchen wir jetzt auch einen neuen Briefkopf.
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