Augustfehn - Es war ein besonderer Anlass, der ehemalige Augustfehner Realschülerinnen und Realschüler wieder im Fehnort vereinte. Vor 50 Jahren – am 16. März 1966 – hatte für die 24 Jugendlichen die Schulabschlussfeier stattgefunden. Das Ziel der Mittleren Reife erreichten damals 13 Mädchen und elf Jungen, für die dann als letzte einzügige Klasse an der Realschule Augustfehn ein neuer Lebensabschnitt begann.
Klassentreffen hatte es in den vergangenen Jahrzehnten in mehr oder minder großen Abständen in Westerstede und anderen Orten gegeben, teilt Karl (Charly) Weber mit, der zu dem Jahrgang gehörte. Dass das Ehemaligentreffen 50 Jahre nach der Schulentlassung in Augustfehn stattfinden sollte, hatten sich alle gewünscht. Zu dem Treffen wurden auch Ehemalige eingeladen, die die Klasse schon vorzeitig verlassen hatten und zum Gymnasium wechselten. Ein Ehemalige musste aus Krankheitsgründen absagen, zwei ehemalige Mitschüler waren bereits verstorben.
Zunächst traf man sich mit der ehemaligen Lehrerin Ute Berger (geb. Hibbeler) in der Eisenhütte, dann ging es zu einem Rundgang durch den Ort, der sich sehr verändert habe, wie alle feststellten. Der Bahnhof – hier kamen einige der Schüler aus Ocholt, Filsum oder Bad Zwischenahn an – wurden ebenso besucht wie die Bürgerschule. Der alte Teil der Gebäudes, in dem früher auch die Realschule untergebracht war, wird heute vom Freizeit- und Kulturkreis genutzt. Bei der Schule stieß noch die ehemalige Lehrerin Hilke Rambusch (geb. Hemmieoltmanns) dazu. So dann ging es in die ehemaligen Klassenräume, die heute zur Janosch-Grundschule gehören. Die meisten fanden ihre Räume, in denen sie gelernt hatten, schnell wieder.
Zurück in der Eisenhütte wurden noch viele Bilder gezeigt. Döntjes aus der gemeinsamen Schulzeit wurden zum besten gegeben und immer wieder hieß es: „Weißt du noch...?“
