SCHWEI - SCHWEI/BEA - Vier Hundeführer samt Vierbeiner erschienen zur Einführungsveranstaltung auf dem Hof von Hans-Dieter Neumann in Achterstadt. Der Obmann des Hegeringes Brake ist für die Ausbildung der Jagdhunde zuständig. Er übt diese Tätigkeit bereits seit 15 Jahren aus. Der erfahrene Ausbilder will die Teilnehmer des Lehrganges in knapp sechs Monaten auf die große Abschlussprüfung vorbereiten.
Die Hunde lernen in der ersten Phase die Unterordnung, also den üblichen Gehorsam und die Grundbefehle. Später werden die Tiere auch im Gelände geschult. Für das Ablegen der Prüfung müssen die Jagdhunde verschiedenste Aufgaben beherrschen. An der Federwildschleppe, an der Haarwildschleppe und bei Schweißarbeiten (Aufspüren von Fährten) lernen die Hunde, wie sie mit den unterschiedlichen Wildsorten umzugehen haben und wie sie diese aufspüren können.
Das Bringen einer erlegten Ente aus der Deckung gehört ebenso dazu wie das Stöbern hinter der lebenden Ente. Es wird bei der Prüfung die „Schussfestigkeit“ im Wasser und im Feld getestet sowie der Gehorsam bei der Treibjagd überprüft.
Die Hunde müssen bei Ablegung der Prüfung mindestens ein Jahr alt sein. Zum Üben stehen den Jägern und ihren Hunden rund 20 Reviere im Hegering Brake zur Verfügung. Bei den wöchentlichen Treffen gilt es keine Zeit zu verlieren, um den Hunden die umfangreichen Aufgaben beizubringen und sie ausreichend zu schulen.
