Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Jubiläum Der erste Lehrer kam 1861

Wilhelm Hellmann

SEDELSBERG - Seit 150 Jahren findet in Sedelsberg Schulunterricht statt. Grund genug für Schulleiter Manfred Nawrath mit seinen Lehrerkollegen, den Eltern, Schülern sowie dem Schulförderverein, ein Schulfest an der Astrid-Lindgren-Grundschule Sedelsberg zu veranstalten.

Alle Schüler und Ehemaligen sowie alle Bürger sind am Sonnabend, 1. Oktober, von 10 bis 14 Uhr zum Schulfest eingeladen. Lehrer und Schüler haben ein Bühnenprogramm mit Sketchen, Liedern und Tänzen vorbereitet. Eingebunden in dieses Bühnenprogramm zum Schulfest sind alle Schüler der acht Grundschulklassen sowie die zehn Lehrer. Auf dem Pausenhof werden Spiele wie „Der heiße Draht“, Bälle werfen, Schubkarren-Wettrennen, eine Kreiselwerkstatt oder aber Sackhüpfen und vieles mehr geboten.

Zwei Ausstellungen

Dazu gibt es in der Schule eine historische Fotowand, auf der 150 Jahre Schulgeschichte in Sedelsberg sowie eine große Fotoausstellung zu sehen sind. Der ehemalige Schulleiter der Grundschule, Franz von der Heide, hat die heimat- und tierkundliche Ausstellung in der Schule erneuert. Des Weiteren erwartet die Besucher des Schulfestes eine große Tombola und auch für das leibliche Wohl der Schüler und Besucher ist an diesem Tag bestens gesorgt.

Vor 150 Jahren waren es 21 schulpflichtige Kinder, die es laut Dorfchronik im Januar 1861 in Sedelsberg gab. Heinrich Wimberg unterbreitete das Angebot, Platz und Schule kostenlos zur Verfügung zu stellen. Im selben Jahr noch wurde Heinrich Hollinden im September 1861 der erste Lehrer in Sedelsberg. Da es zu diesem Zeitpunkt noch keine Schule in Sedelsberg gab, musste Heinrich Hollinden zwei Jahre lang den Unterricht im Haus von Heinrich Wimberg (dem heutigen Butzhuus) abhalten.

Das erste Schulgebäude in Sedelsberg wurde am 15. Oktober 1863 an der Hauptstraße/Ecke Schulweg in Betrieb genommen. Das Gebäude sollte für etwa 45 Kinder mit einer Größe von einem Klassenzimmer mit 30 Quadratmeter errichtet werden. Bereits vier Jahre nach der Bezugsfertigkeit musste die Westseite der Schule mit Zement wasserdicht gemacht werden. Unter dem Fußboden musste das Moor entfernt und Sand angefüllt werden, da das Gebäude durch Feuchtigkeit bereits faulte.

Schule hat 153 Schüler

1902 wurde der Neubau einer Schulklasse mit Lehrerwohnung geplant. Am jetzigen Standort der Grundschule entstand der Neubau der Schulklasse, der im Januar 1906 fertiggestellt wurde. In den folgenden Jahren wurde die Schule regelmäßig erweitert und saniert. Heute werden in der zweizügigen Schule 153 Schüler durch zehn Pädagogen unterrichtet.

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Kommentar
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump verlässt den Gerichtsaal des Strafgerichts in Manhattan

URTEIL GEGEN DONALD TRUMP Ein vorbestrafter Präsident?

Fridemann Diederichs Büro Berlin
Die Unfallstelle: Am Bahnübergang Liethe erinnerten ein Holzkreuz und Grablichter an das tragische Unglück, bei dem ein 52-jähriger Rasteder ums Leben kam.

NACH TÖDLICHEM BAHNUNFALL IN RASTEDE Anklage erhoben gegen Bahnsicherungsposten

Frank Jacob
Rastede
Klaus-Peter Wolf

KOLUMNE Romanfigur Rupert rettet Leben

Klaus-Peter Wolf
Ostfriesland
Auf dem früheren Real-Gelände in Norden soll ein Edeka-Markt entstehen. Dafür wird das frühere Real-Gebäude zum Teil abgerissen.

BEBAUUNGSPLAN IN ABSTIMMUNG Edeka-Neubau in Norden verzögert sich erneut um Monate

Aike Sebastian Ruhr
Norden
Völlig zerstört: Die Aufnahme aus dem Jahr 1986 zeigt die   St. Georgen Kirche, dahinter die Wallgärten (Kuhweide)- und die Wohnblöcke vom Friedenshof .

KIRCHE ST. GEORGEN VOR ABRISS GERETTET Oldenburg und das Wunder von Wismar

Thomas Husmann
Oldenburg