Harpstedt - Selbst in den Sommerferien bleibt die Initiative für eine Integrierte Gesamtschule (IGS) in Harpstedt am Ball. An diesem Mittwoch, 24. Juli, 20 Uhr, ist im Harpstedter Hotel „Zur Wasserburg“ ein weiteres Treffen, um die nächsten Schritte vorzubereiten. „Wer jetzt doch noch Lust hat, mitzukämpfen für eine Integrierte Gesamtschule in Harpstedt, ist herzlich eingeladen“, so IGS-Initiative-Pressesprecher Axel Tunkowski.

Fertig ist inzwischen das Faltblatt, mit dem die Initiative für ihr Vorhaben wirbt. „Hier ein Geheimtipp: Der Flyer ist auf der Homepage www.igs-harp­stedt.de vorab zu sehen“, verrät Tunkowski. Die Termine für die Infoveranstaltungen am Dienstag, 27. August, 20 Uhr, im Hotel Gut Altona und am Donnerstag, 5. September, 20 Uhr, in der Haupt- und Realschule Harpstedt stehen fest,

Fünf Monate Arbeit liegen jetzt erneut hinter der IGS- Initiative Harpstedt. Am 20. Februar war das erste Treffen, nachdem durch die neue Landesregierung wieder eine Chance bestand, in Harpstedt eine IGS einzurichten. „Mit 32 Besuchern war das Treffen ein voller Erfolg“, so die Initiative. Beim nächsten Treffen wurde die IGS in Wardenburg besucht. Die Schulleitung habe wertvolle Tipps mit auf den Weg gegeben „und einen einzigartigen Blick in den Alltag einer IGS gegeben“, heißt es. Erfreut zeigte sich die Initiative über eine Einladung von Peter Bilski, dem Schulleiter der Haupt- und Realschule in Harpstedt: Um auch die Lehrer/innen über die Arbeit der Initiative zu informieren, wurde die Initiative zu einer Dienstbesprechung des Kollegiums eingeladen.

Am 30. Mai tagte dann der Kreisschulausschuss in Wardenburg, listet Tunkowski die Entwicklung in 2013 auf. Hier gab es das Signal, die Befragung über eine IGS in Harpstedt zu starten. Damit konnte auch die Verteilung der Flyer in den Gebieten Samtgemeinde Harpstedt, Stadt Wildeshausen und Dötlingen vorbereitet werden. Tunkowski: „Ob die Gemeinde Ganderkesee zum Befragungsgebiet gehören würde, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz klar. Wie sich dann herausstellte, lehnte die Gemeinde Ganderkesee unverständlicherweise die Befragung der dort lebenden Eltern ab.“