Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Prävention Sicherheitstraining mit hohem Spaßfaktor

Nordenham - Einen langatmigen Vortrag über die Gefahren des Straßenverkehrs zu halten, ist für Knirpse im Kindergartenalter eine denkbar schlechte Methode der Wissensvermittlung. Wie es besser geht, haben vier Kindertagesstätten und eine Grundschule bei einer Aktion der Nordenhamer Verkehrswacht gezeigt. In den fünf Einrichtungen wurde das Thema „Sicherheit im Straßenverkehr“ auf spielerische Art mit einem hohen Spaßfaktor aufgearbeitet. Die Ergebnisse der verschiedenen Projekte hat der Verkehrswachtvorsitzende Gerold Jürgens am Dienstag bei einer Veranstaltung im St.-Willehad-Kindergarten vorgeführt bekommen.

Lob des Vorsitzenden

„Das habt ihr wirklich toll gemacht“, lobte Gerold Jürgens die Kreativität und Begeisterung, mit der die Mädchen und Jungen bei der Sache waren.

Allerdings verheimlichten Gerold Jürgens und seine Stellvertreterin Evelyn Gang auch nicht, dass sie sich insgesamt eine etwas größere Beteiligung der Nordenhamer Kindergärten an der Aktion gewünscht hätten. Von den zwölf angeschriebenen Einrichtungen machten nur die Kindergärten Blexen, Mitte, St. Willehad und Abbehausen sowie Phiesewarden in Zusammenarbeit mit der dortigen Grundschule mit. „In den Vorjahren war die Resonanz besser“, sagte Evelyn Gang.

Bei dem Beitrag des Willehad-Kindergartens ging es um „Sicherheit durch Sichtbarkeit“. Die Erzieherin Petra Boelsen-Gang und die beteiligten Kinder führten mit Taschenlampen vor, wie Leuchtstreifen, Warnwesten und Blinkies für mehr Sicherheit in der Dunkelheit sorgen.

Eine schwarze Kiste, in der sich mit Reflektoren ausgestattete Figuren befinden, hatten die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte Blexen gebastelt. Außerdem hatten sie Verkehrsschilder gemalt. Eine besondere Attraktion der Projektwochen in Blexen war darüber hinaus der Besuch eines Müllwagens. Dabei lernten die Kinder nach Angaben der Erzieherin Silke Weßels, wie schwierig es für einen Lastwagenfahrer sein kann, Fußgänger in einem bestimmten Blickwinkel zu erkennen.

Im Kindergarten Mitte stand die Verkehrssicherheitsaktion unter der Überschrift „Forschen mit Licht und Farben“. Was sich dahinter verbirgt, stellten die Erzieherin Doris Müller und einige der beteiligten Kinder vor. Unter anderem zeigten sie bunt-reflektierende Kreisel, die aus Compact-Discs und Schallplatten gebastelt wurden, sowie eine Fußgängerampel aus Farbkarton.

Betonkübel bemalt

In Phiesewarden hatten der Kindergarten und die Grundschule gemeinsam ein Projekt auf die Beine gestellt. Dabei ging es um mehr Rücksicht im Straßenverkehr. Unter der Leitung der Lehrerin Ronda Eich bemalten die Mädchen und Jungen einen großen Betonkübel auf dem Parkplatz von Schule und Kindergarten mit bunten Strichmännchen, um die Autofahrer auf spielende Kinder aufmerksam zu machen. Zum Abschluss soll demnächst eine weithin sichtbare Figur aus Baumscheiben auf dem Kübel befestigt werden. Das Gerüst dafür hat ein Vater angefertigt.

Als Belohnung für ihre Verkehrssicherheitsprojekte überreichten Gerold Jürgens und Evelyn Gang an die Gruppen jeweils Komplettausrüstungen mit quietschgelben Warnwesten, Leuchtstreifen und Reflekor-Dreiecken sowie bunten Blinkies.

Norbert Hartfil
Norbert Hartfil Redaktion Nordenham (Leitung)
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Kommentar
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump verlässt den Gerichtsaal des Strafgerichts in Manhattan

URTEIL GEGEN DONALD TRUMP Ein vorbestrafter Präsident?

Fridemann Diederichs Büro Berlin
Die Unfallstelle: Am Bahnübergang Liethe erinnerten ein Holzkreuz und Grablichter an das tragische Unglück, bei dem ein 52-jähriger Rasteder ums Leben kam.

NACH TÖDLICHEM BAHNUNFALL IN RASTEDE Anklage erhoben gegen Bahnsicherungsposten

Frank Jacob
Rastede
Klaus-Peter Wolf

KOLUMNE Romanfigur Rupert rettet Leben

Klaus-Peter Wolf
Ostfriesland
Auf dem früheren Real-Gelände in Norden soll ein Edeka-Markt entstehen. Dafür wird das frühere Real-Gebäude zum Teil abgerissen.

BEBAUUNGSPLAN IN ABSTIMMUNG Edeka-Neubau in Norden verzögert sich erneut um Monate

Aike Sebastian Ruhr
Norden
Völlig zerstört: Die Aufnahme aus dem Jahr 1986 zeigt die   St. Georgen Kirche, dahinter die Wallgärten (Kuhweide)- und die Wohnblöcke vom Friedenshof .

KIRCHE ST. GEORGEN VOR ABRISS GERETTET Oldenburg und das Wunder von Wismar

Thomas Husmann
Oldenburg