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Ferienpass Sommerspaß in bewährter Mischung

Horst Lohe

Nordenham - Bewährtes Konzept mit reduziertem Umfang, etwas geringerer Beteiligung von Vereinen und vielen neuen Angeboten – so lässt sich der Ferienpass 2014 der Stadt Nordenham kennzeichnen.

„Das sieht sehr gut aus, was neu im Ferienpass enthalten ist. Wir bleiben aber unserer Linie der Vorjahre treu und setzen wieder auf eine Mischung von kreativen Veranstaltungen, Ausflugsfahrten und vielen Spiel- und Spaß-Angeboten“, sagt Harald Golkowski. Unter seiner Leitung hat das Team der städtischen Jugendarbeit den Ferienpass zusammengestellt.

Der Verkauf startet am Sonntag, 29. Juni. Der Preis beträgt unverändert 5 Euro.

152 Veranstaltungen

Insgesamt 152 Veranstaltungen werden für Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 16 Jahren angeboten.

Beim Kauf des Ferienpasses ziehen die Kinder eine Losnummer, die über die Reihenfolge bei der Anmeldung am 12. und 13. Juli in der Jahnhalle entscheidet.

Bei der Anmeldung darf sich jedes Kind nicht nur – wie im Vorjahr – drei, sondern sogar vier Veranstaltungen aus vier Angebotsbereichen auswählen. Zusätzlich gibt es Familienfahrten und einige offene Angebote.

Zur bunten Mischung gehören zwölf Fahrten, davon drei Familienfahrten. Auf Wunsch vieler Eltern ist das Angebot eines Ausflugs zur Insel Langeoog wieder aufgenommen worden. Ganz neu sind unter anderem: eine Fahrt zum Magic-Parc Verden, Einführung in Dart, Vorstellung von Berufen und Zumba für Kinder.

Erstmals können Ferienpass-Kinder Schleuderball spielen, Seife selbst herstellen, Süßes produzieren, Tischtennisschläger bauen, Schlüsselanhänger oder Ketten aus Fimo fertigen oder auch Masken basteln, mit Leder arbeiten oder einen Solar-Hubschrauber aus Holz basteln.

Neu sind darüber hinaus ein Wohlfühlabend für Mädchen, ein Workshop über Rechte der Kinder und die Veranstaltung „In 180 Minuten Nordenham entdecken“.

Der Ferienpass enthält auch Gutscheine für das Freizeitbad Störtebeker und für Minigolf.

Die Zahl der Teilnehmerplätze war im vergangenen Jahr um 100 auf rund 3800 aufgestockt worden. In diesem Jahr wird sie reduziert: auf 3207. Der Grund: Im Vorjahr waren lediglich 2400 Plätze belegt. Viele Kinder, die angemeldet waren, kamen nicht, obwohl sie ihren Kostenbeitrag bereits bezahlt hatten.

Geringerer Vereinsanteil

Der Anteil der städtischen Jugendarbeit an den Angeboten lag 2001 noch bei etwa 25 Prozent. In diesem Jahr ist er weiter angewachsen: auf 53,6 Prozent. Harald Golkowski führt das auf die gewachsenen Schwierigkeiten zurück, die viele Vereine in ihrer Jugendarbeit haben.

Weil die Nachfrage nach Ferienpässen in Nordenham rückläufig ist, beträgt die Anzahl der Pässe in diesem Jahr 1100 und nicht 1200 wie noch im Vorjahr.

Empfänger von Sozialleistungen (Hartz IV, Wohngeld) können Bildungsgutscheine einlösen, die sie von den jeweiligen Kostenträgern zur Verfügung gestellt bekommen. Bei Unternehmungen mit Selbstbeteiligung zahlen sie die Hälfte.

Die Stadt hat Haushaltsmittel in Höhe von 20 400 Euro für die Ferienpass-Angebote bereitgestellt. Davon müssen allerdings 9000 Euro durch Verkaufserlöse und Teilnehmerbeiträge zurückfließen.

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