Nadorst - Ob Mädchen oder Junge, am Ende der Schulzeit steht ein junger Mensch vor einer Welt, die in ihrer Komplexität fast unüberschaubar geworden ist. Welche Fähigkeiten braucht er, um seinen Weg darin zu finden und ihn selbstständig und verantwortungsbewusst zu gehen? Der Verein Harfe beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dieser Frage und bietet in diesem Zusammenhang das Sozialtraining „Ich und Du“ in Schulen an – auch in der Grundschule Nadorst.
Zur Förderung dieses Trainings an der Schule hat die LzO-Stiftung Oldenburg eine Spende von 1600 Euro überreicht. Gabriele Mesch, Geschäftsführerin der Stiftung, und Jan-Steffen Daniels, Leiter der LzO-Filiale Nadorst, übergaben den symbolischen Scheck an Schulleiterin Sabine Stehno und Sonderpädagogin Melanie Graschtat.
Durch die Initiierung vielfältiger sozialer Interaktionen unter gezielter Begleitung und Beobachtung der Sonderpädagogin erhalten die Kinder die Chance zu Lernerfolgen, die das einzelne Kind in seiner Persönlichkeit stärken und die Gemeinschaft fördern. Das Sozialtraining umfasst intensive Gespräche mit den beteiligten Klassenteams, zehn Gruppenstunden à 90 Minuten, sowie zwei Elternabende. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler des ersten Schuljahrgangs der Grundschulen. „Schulen steht für diese wertvolle Arbeit kein Budget zur Verfügung, daher freuen wir uns umso mehr, dass unsere Präventionsarbeit in der Grundschule durch diese Spende unterstützt wird“, sagt Thorsten Aumann-Münch, Leiter des Schulvereins.
Sabine Stehno betont die Wichtigkeit des Projekts als Grundlage für alles weitere Lernen und Leisten in Schule: „Erst wenn ich mit mir selbst im Reinen bin und meine basalen Bedürfnisse erfüllt sehe, kann ich mich Öffnen für Neues, neugierig werden und Lernangebote annehmen.“
