Edewecht - „Wann dürfen wir endlich auf die Schaukeln?“ „Sind die Reckstangen schon fertig?“ Mit diesen und weiteren Fragen bombardierten die Edewechter Grundschüler ihren Schulleiter Egbert Kosmis kurz vor der Einweihung des umgestalteten Pausenhofs.

„Wir freuen uns, den Kindern neue Spielmöglichkeiten bieten zu können“, freute sich Kosmis über die Erneuerung der alten Klettergerüste. Im Frühjahr hätten sich die Gemeinde Edewecht als Schulträger und der Förderverein der Grundschule für die Neugestaltung und Renovierung des in die Jahre gekommenen schulischen Außengeländes ausgesprochen. Insgesamt standen dafür 10 000 Euro zur Verfügung. „Es war wirklich an der Zeit, dass etwas getan werden musste. Die alten metallenen Klettergerüste waren schon ganz verrostet“, so der Schulleiter.

Vieles hätten Lehrer, Schüler und Eltern in Eigenleistung erneuert, führt er aus. Tatkräftige Unterstützung erhielten die fleißigen Handwerker dabei von dem engagierten Hausmeisterteam der Schule.

An zwei Sonnabenden im April und Mai wurde der Sand auf dem Schulhof und im Bereich der Spielgeräte getauscht. Neue Klettergerüste, Schaukelanlagen und Reckstangen wurden ebenfalls installiert. Außerdem legten die insgesamt 60 Eltern und Kinder zwei Hochbeete auf dem Schulhof an und bauten ein Insektenhotel. Für eine künftige Pausenversüßung pflanzten Mütter und Väter, Mädchen und Jungen zudem vier Apfelbaume und sieben Johannisbeer- und Stachelbeerbüsche. Zwischen den Neuanpflanzungen säten sie Wildblumenamen aus, den die Schule im Rahmen der Aktion Wildblumenwiese vom Ammerländer Umweltbildungszentrum erhalten hatte. Um den Schulzaun zu verdecken wurden noch 90 Wildsträucher gesetzt.

„5 000 Euro hat die Umgestaltung bislang gekostet“, erklärt Kosmis weiter. Finanziert wurde dieser Teil der Schulhofrenovierung vom Förderverein der Grundschule. 130 Mitglieder gehören mittlerweile dem seit 1984 bestehenden Verein an. Er setzt sich aus Eltern, Lehrern und Familien ehemaliger Schüler zusammen.

Von den 5 000 Euro, mit der sich die Gemeinde Edewecht an der Umgestaltung beteiligt, plant Kosmis eine 20 Meter lange Seilbahn anzuschaffen. „Sie ist bereits bestellt und wir hoffen, dass sie Anfang Juni geliefert und aufgebaut wird“, so der Schulleiter. Falls es das diesjährige finanzielle Budget des Fördervereins zulässt, planen Lehrer, Schüler und Eltern außerdem die Errichtung eines Niedrigseilgartens im Außenbereich der Schule.