Westerstede - Sowohl das Gymnasium als auch die Robert-Dannemann-Schule haben für die Westersteder SPD obersten Bestandsschutz. Das erklärten nach einem Besuch beider Schulen SPD-Vorsitzender Frank Lukoschus und SPD-Ratsfraktionsvorsitzender Uwe Kroon übereinstimmend in einem NWZ -Gespräch. „Für nach wie vor empfehlenswert halten wir die Integrierte Gesamtschule. Im Moment jedoch stellen wir solche Überlegungen konkret zurück, denn nach der Einführung der Oberschule wäre gegenwärtig alles andere eher unklug“, sagte Lukoschus.

In Gesprächen mit beiden Schulleitern erhielt die SPD-Delegation Gelegenheit, sich einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit dieser Westersteder Bildungseinrichtungen zu verschaffen. Während am Gymnasium vor allem in der Oberstufe sehr studienorientiert gearbeitet wird, ist bei der RDS die Berufsorientierung ein wesentlicher Faktor. „Das wird einem erst so richtig klar, wenn man vor Ort selbst sieht, welche Wege Schülerinnen und Schüler an der RDS einschlagen können. Es wäre gut, wenn auch die Bevölkerung intensiver darüber informiert werden könnte“, unterstrichen Lukoschus und Kroon übereinstimmend. Beide sprachen sich für eine intensive Kooperation zwischen beiden Schulen aus.

Eine stärkere Zusammenarbeit könnte sich Kroon darüber hinaus auch mit der Nachbargemeinde Apen vorstellen. „Eine kontinuierliche Attraktivität der Oberschule kann nur mit uns gemeinsam gewährleistet werden“, so Kroon. Wie berichtet, arbeiten Apen und Westerstede schon seit Längerem im schulischen Bereich zusammen und wollen das auch in Zukunft fortsetzen.