Im Rahmen des Welt-Aids-Tages hatten Schülerinnen und Schüler der Robert-Dannemann-Schule Spenden gesammelt, die jetzt der Oldenburger Aids-Hilfe übergeben wurden. Insgesamt 856,78 Euro waren am Ende durch den Verkauf von Kuchen, Postern, Teddybären, Kondomen und Anhängern oder durch Spenden bei der Winter-Gala der Schule zusammengekommen.
„Es freut mich zu sehen, dass das Thema bei den Jugendlichen so gut ankommt und mit so großem Engagement betrieben wird“, erklärte Ralf Monsees, Mitarbeiter der Oldenburger Aids-Hilfe. Das gesammelte Geld soll wiederum für die Krankheits-Präventionsarbeit an den Schulen der Region eingesetzt werden. „Besonders in diesem Alter ist die richtige Aufklärung unerlässlich. Schließlich sind es vorwiegend junge Leute, die sich neu infizieren“, so Monsees.
Insgesamt elf Schulen in der Region hatten anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember Spenden gesammelt. Durchschnittlich 200 Euro waren so pro Schule zusammengekommen. Keiner war jedoch so erfolgreich wie die Schülerinnen und Schüler der Robert Dannemann-Schule. Ihr „Erfolgsgeheimnis“: „Wir haben den Welt-Aids-Tag in diesem Jahr praktisch zu einer Welt-Aids-Woche erweitert“, erklärt Sandra Bergmann, die das Projekt an der Schule betreut hatte. Eine Woche lang seien die Schüler zum Thema informiert worden.
Trotzdem ist kein Überdruss bei den Schülern feststellbar: „Das Projekt hat uns wirklich Spaß gemacht“, lautet die einstimmige Meinung. Auch im nächsten Jahr soll deshalb wieder gesammelt werden.
Weihnachten ist die Zeit der Nächstenliebe. Auch die Mitglieder des Kreisverbandes Ammerland der Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus wollten in diesem Jahr an ihre Mitmenschen denken. „Wir hatten uns anlässlich unserer Weihnachtsfeier überlegt, dass unsere Mitglieder statt Eintritt zu bezahlen, diesen Betrag vielleicht lieber für ein soziales Projekt spenden möchten“, erzählt Monika Nöker, Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft.
Eine Idee, die bei sämtlichen Mitgliedern großen Anklang fand. Insgesamt 250 Euro waren so am Ende für den mobilen Hospizdienst Ammerland zusammengekommen.
Im Gegensatz zum stationären Hospiz, kommt der ambulante Hospizdienst zu den Menschen nach Hause. In erster Linie sollen Angehörigen, die schwer kranke oder sterbende Familienangehörige zu Hause pflegen, entlastet werden. „Die Angehörigen sollen das Gefühl vermittelt bekommen, dass sie mit ihrer schwierigen Situation nicht alleine sind“, erläutert Christiane Schierholz, Koordinatorin des Hospizdienstes Ammerland, die Aufgaben. Gesprächsangebote, Vertretungen zu Hause oder Nachtwachen gehören dabei ebenso zum Angebot wie Unterstützung bei der Trauerarbeit, auch für Kinder. Rund 40 Ehrenamtliche, die zuvor in einer halbjährlichen Ausbildung intensiv zum Thema geschult wurden, sind momentan im ambulanten Hospizdienst engagiert.
„Der ambulante Hospizdienst ist leider noch ziemlich unbekannt“, erläutert Monika Nöker. Dennoch sei das Angebot sehr unterstützenswert. Die Spende sei darum gut angelegt.
Den Inhalt eines rosa Sparschweins spendete Alfred Meyer zugunsten der
