Donnerschwee - Da haben wieder viele gewonnen: Bei der Adventskalenderaktion der Werbegemeinschaft die Donnerschweer geht es nicht nur um Preise für die Käufer der Kalender, sondern mit dem Verkaufserlös werden auch Vereine und Einrichtungen aus dem Stadtteil gefördert. Groß war das Interesse an Förderanträgen auch in der dritten Runde dieser Aktion.

Laut Lutz Müller, Vorsitzender der Werbegemeinschaft, bewarben sich diesmal zwölf Vereine um eine Förderung. Der Erlös des Adventskalenderverkaufs in Höhe von 3500 Euro wurde schließlich auf fünf zweckgebundene Projekte verteilt. Vorsitzender Lutz Müller und Karin Alexander vom erweiterten Vorstand der Werbegemeinschaft übergaben die Spenden.

Jeweils 750 Euro bekamen: die Oldenbouler, die mit großem Engagement ihren Bouleplatz am Otterweg herrichten und nun einen geeigneten Belag auf die Spielfläche bringen können; die Grundschule Bürgeresch, die mit dem Geld eine Naschbaumhecke in ihren Schulgarten pflanzen will; die Grundschule Donnerschwee kann nun einen Bauwagen zur Aufbewahrung der Pausenspielzeuge für den Ganztagsbereich anschaffen; der Ev. Kindergarten am Großen Kuhlenweg bekommt demnächst einen mobilen Bücherwagen und möchte das Geld für Literatur zur Leseförderung verwenden. Über 500 Euro freut sich der Donnerschweer Turnverein, der davon Rhythmusinstrumente für den Seniorensport kaufen will.

„Der Stadtteil Donnerschwee ist ein liebenswertes Stück Oldenburg. Um das zu erhalten möchte auch die Werbegemeinschaft ihren Beitrag leisten“, erläutert Lutz Müller. Weitere wichtige Kriterien für die Auswahl der Förderprojekte seien die Nachhaltigkeit und das Engagement der Vereine.

Die Adventsaktion und der Kalender seien dem Einsatz vieler Geschäftsinhaber in Donnerschwee zu verdanken, betont Müller. Fast 1000 Kalender konnten für einen Betrag von 5 Euro € verkauft werden. Der Kalender sei inzwischen im Stadtteil auch ein beliebtes Geschenk geworden. Um seine Attraktivität zu erhöhen, spendeten Mitglieder der Werbegemeinschaft 42 wertvolle Preise im Gesamtwert von mehr als 3000 Euro. „So war jedes Türchen im Adventskalender ein Gewinn für alle“, sagt Karin Alexander, eine der Koordinatorinnen des Projektes.