[SPITZMARKE]CLOPPENBURG - CLOPPENBURG/KOP - Durch die jüngste Bildungsreform kommen Schüler und Schülerinnen schon in Klasse sechs und nicht wie bisher erst im siebten Schuljahr mit der zweiten Fremdsprache in Berührung. An Gymnasien ist Französisch oder Latein Pflicht, an Realschulen gibt es Französisch als Wahlpflichtfach.

Gestern besuchte Isabelle Garaud mit ihrem „France Mobile“ das Clemens-August-Gymnasium Cloppenburg, unternahm mit interessierten Fünftklässlern erste Gehversuche in Französisch und motivierte sie für die Sprache. Unter anderem wurde getanzt und gespielt sowie mit Händen und Füßen fast nur Französisch gesprochen. Dabei entdeckten die Kinder in Zeitschriften, dass es zahlreiche Wörter gibt, die auf Deutsch und Französisch sehr ähnlich sind. Garaud stellte den Jungen und Mädchen auch französische Plakate, Spiele, CDs und Videos vor.

Die junge Französin ist Stipendiatin der Robert-Bosch-Stiftung und von der französischen Botschaft zur so genannten France-Mobile-Referentin ausgebildet worden. Die Robert-Bosch-Stiftung hat sich auf Wunsch ihres Gründers der Förderung der deutsch-französischen Freundschaft verpflichtet. Ein Jahr lang tourt Isabelle Garaud durch Niedersachsen und Bremen und steuert Schulen an, um Kindern das Nachbarland Deutschlands und ihre Sprache näher zu bringen.

Heute weilt die Französin von 10 bis 13 Uhr beim Tag der offenen Tür an der Liebfrauenschule Cloppenburg.

www.francemobile.de