[SPITZMARKE]SCHORTENS - SCHORTENS/AKE - „Ohne die aktive Arbeit der Landfrauen würden viele Veranstaltungen viel schmaler ausfallen oder gar nicht stattfinden“, erklärte Schortens’ Bürgermeister Gerhard Böhling. Damit brachte er auf den Punkt, was die Vertreterinnen der Kreisarbeitsgemeinschaft der Landfrauen und deren Gäste auf der Jahreshauptversammlung im Detail ausführten.

Meike Hajen, die seit einem Jahr Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft ist, legte ihre umfangreiche Tätigkeit dar. Planungen für die unterschiedlichsten Aktionen, Feste, Märkte, für Seminare zu diversen Themen von Gesundheit bis Computer, Maßnahmen zur Kontaktpflege zu Landfrauen aus anderen Regionen und vieles mehr hatten ihren Alltag bestimmt. Hinzu kam der Aufbau eines Internetauftritts unter fachkundiger Anleitung. Nun sollten alle Landfrauenvereine, die der Arbeitsgemeinschaft angehören, dafür sorgen, dass die Seite immer auf dem aktuellen Stand gehalten werde, so die Vorsitzende.

Die Beisitzerin für Nord-Oldenburg im Landesverband, Inge Hayen, berichtete über die aktuelle Arbeit. Etliche Projekte seien im Aufbau, so zum Beispiel soll unter dem Motto „Abenteuer Haushalt“ ein Block mit hauswirtschaftlichem Unterricht für allgemeinbildende Schulen konzipiert werden. Weiterhin soll für Grundschüler der Klassen 3 eine Art „Ernährungsführerschein“ angeboten werden. Hier sollen schon die Jüngsten lernen, wie gesunde Ernährung funktioniert. Weiterhin sollen auch Projekte zu Gesundheitsthemen, beispielsweise Blasenschwäche angeboten werden, daneben Seminare zur Mitgliederwerbung und ähnliches. Die Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft ,Erika Lübben, stellte wertere Angebote der Landwirtschaftskammer vor. Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Elke Rohlfs-Jacob, unterstrich die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit, denn „viele Themen haben wir gemeinsam“. Der Kreislandvolkvorsitzende Hartmut Seetzen berichtete ebenso aus seiner Arbeit wie Sigrid Uphoff von der

Ländlichen Erwachsenenbildung.

Sehr viel Stoff hatten die Landfrauen hier zu verarbeiten, doch als nach rund zweieinhalb Stunden noch Enne Freese aus Jever das Wort ergriff und sehr kurzweilig und amüsant über ihre Arbeit als hauswirtschaftliche Fachkraft und Beraterin der Dreharbeiten zur Fernsehserie „Bräuteschule 1958“ berichtete, da waren alle noch einmal mit großem Interesse dabei.