Für die Schüler des Wahlpflichtkurses (WPK) Französisch an der Edewechter Oberschule war diese Doppelstunde in ihrem Fach nicht nur eine Bereicherung, sondern machte sehr viel Spaß. Nach zwei Jahren Pause gelang es Birgit Wilmes, Oberschullehrerin und Leiterin dieses WPK, wieder das „FranceMobil“ n präsentieren zu können, dieses Mal unter dem Motto „Frankreich – seine Sprache und seine Kultur“.

Seit 2002 gibt es das Projekt „FranceMobil“, gefördert durch die Robert Bosch-Stiftung, dem Institut français, Renault und dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW). Französische Studenten fahren im Rahmen eines Stipendiums kreuz und quer durch Deutschland, um an Schulen Schülern die französische Sprache mit ihren unterschiedlichen Facetten und das Land Frankreich näher zu bringen. So erlernten die insgesamt 26 Schüler des WPK, alle aus den achten Klassen der Oberschule, unter anderem auch umgangssprachliche Redewendungen aus dem Nachbarland.

Gerade die spielerischen Elemente, die Laura Chavot als Lektorin des „FranceMobils“ in den Unterricht einfließen ließ, kamen bei den Schülern sehr gut an. Beim „Würfelspiel“ hatten die Jugendlichen bei den entsprechenden Zahlen bestimmte Fragen zu ihrer Person zu beantworten. Birgit Wilmes zeigte sich positiv überrascht, dass einige Schüler auch in mehreren ganzen Sätzen, natürlich auf Französisch, antworteten. Beim Spiel, das französische Alphabet mit passenden Wörtern aufzufüllen, halfen sie sich gegenseitig. „Hier bekomme auch ich neue Ideen, die ich in meinen Unterricht einsetzen kann“, sagte Birgit Wilmes und freute sich über neue Impulse.

Die 14-jährige Laura freute sich an diesem Vormittag darüber, „weiter mein Französisch zu verbessern und etwas über das Land zu erfahren.“ Da sie im kommenden Jahr als Austauschschülerin nach Frankreich fahren möchte, war sie gerade von dem umgangssprachlichen Stil begeistert.

Henry, wie Laura seit jetzt zweieinhalb Jahren im WPK Französisch, hatte bei den verschiedenen Spielen viel Spaß. Weil man so vieles lernen konnte, bewertete auch er den Besuch des „FranceMobils“ mit Laura Chavot nur positiv.

Der besondere Unterrichtsvormittag mit dem Gast aus Lyon wird in den folgenden Unterrichtseinheiten nachgearbeitet. „Natürlich wollen wir hier ganz viel mitnehmen“, erklärte Birgit Wilmes.

Auch künftig wird sie sich darum bemühen, ihren Sprachunterricht mit dem Besuch des „FranceMobils“ weiter aufzuwerten. Da dieses Angebot aber auch sonst in Deutschland sehr begehrt sei, wäre es nicht möglich, jährlich darauf zurückgreifen zu können. Immerhin war das „FranceMobil“ jedoch schon schon zum dritten Mal in Edewecht.