Jever - Nach fast 46 Jahren im Lehramt ist für Werngard Wölbern die Schule aus: Am Dienstag wurde die stellvertretende Leiterin der Berufsbildenden Schulen Jever mit großem Bahnhof, vielen Blumen und Präsenten in den Ruhestand verabschiedet.
Schulleiter Jan Zimmermann würdigte sie vor Kollegium und Mitarbeitern, Schüler- und Elternvertretern sowie stellvertretenden Schulleitern der Nachbarschulen und Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung als außergewöhnlich engagierte und professionell arbeitende Netzwerkerin, die anpackt, wo Hilfe gebraucht wird und sich kümmert. „Wir werden Dich sehr vermissen. Du wirst eine spürbare Lücke hinterlassen, die schwer zu füllen sein wird“, sagte Zimmermann.
Werngard Wölbern, Jahrgang 1951, wurde 2002 vom damaligen Schulleiter Dietmar Kruit von der BBS III in Wilhelmshaven nach Jever geholt. „Das war eine sehr gute Personalentscheidung“, betonte Zimmermann: Sie habe entscheidend an der strategischen Ausrichtung der Schule mitgewirkt. „Dein Engagement wird lange nachwirken.“
Stefan Thöle, Schulamtsleiter des Landkreises, schilderte seinen persönlichen Eindruck von Werngard Wölbern bei der Zusammenarbeit in Sachen Schulbau und Sanierung, aber auch bei Umstellungen in der Schulstruktur. „Sie werden mir fehlen, ich habe immer gerne mit Ihnen zusammengearbeitet“, sagte er.
Werngard Wölbern selbst sprach in ihrer Rede allen Kollegen, Mitarbeitern und Weggefährten Dank aus. Sie freue sich nun auf einen neuen Lebensabschnitt.
Das Kollegium der Berufsbildenden Schulen lobte sie als motiviert, einsatzbereit, schülerorientiert und zukunftsgewandt. „Die Berufsbildenden Schulen genießen hohes Ansehen“, betonte sie: Grund sei, dass die Schüler im Mittelpunkt stehen.
Begleitet wurde die Abschiedsfeier von der Schulband „Three Generations“ und der Theater-AG um Eva Koczlarek.
