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Steine rollen am Markt

Starker Auftakt zur „Summer-in-the-city“-Veranstaltungsreihe auf dem Rathausmarkt: „Brown Sugar“ eröffnete den Reigen an Mittwochs-Konzerten mit einer überzeugenden Bühnenshow und vor vielen hundert Zuhörern. Stets im Mittelpunkt: der charismatische Frontmann Günter Rohmann, ganz in Mick Jagger-Manier. Fünf weitere Konzerte folgen: Am nächsten Mittwoch spielen „Marc G – and the Diesel Brothers“ ab 19 Uhr handgemachte Soul-, Funk- und Singer/Songwriter-Musik im Stadtherzen.

Sinnvolle Umschulung

„Die Abschlussprüfung im Beruf Friseur ist für einen Geflüchteten sehr anspruchsvoll“, sagt Jens Runge. Der Friseurmeister bildet seit Juni 2016 den 29-jährigen Jihad Ramadan im Rahmen einer zweijährigen Umschulung aus. „Im Herrenfach bringt Jihad eine sehr gute Vorbildung mit, er hat in Syrien Herrenfriseur gelernt. Im Damenfach muss er noch einiges hinzulernen.“ Jihad Ramadan – der im Juli 2013 nach Deutschland gekommen war – sei „hoch motiviert, hat sehr gute Umgangsformen und die Bereitschaft, in Deutschland noch einmal von vorn anzufangen.“ So hat Birgit Ulma, Integrationsfachkraft beim Jobcenter, im Februar 2014 den damals 26-jährigen Jihad Ramadan als Kunden kennen gelernt: „Man spürte, dass er seinen Beruf liebt.“ Sie riet ihm, zunächst intensiv Deutsch zu lernen. Er durchlief den einjährigen Integrationskurs. Danach meldete Ulma ihn zu einem sechsmonatigen Kurs für berufsbezogenes Deutsch an und anschließend zum Lehrgang „Vorbereitung auf Ausbildung und Umschulung“.

Jens Runge nahm Jihad Ramadan als Praktikanten auf, als der während des Lehrgangs zwei Monate Berufspraxis absolvieren musste. „Es passte von Anfang an gut im Miteinander“, sagt Runge. Gleich nach dem Ende des Praktikums stellte er Jihad als Umschüler ein. Der Theorie-Unterricht ist für ihn, wie auch für andere Geflüchtete, aufgrund des Fachvokabulars sehr anspruchsvoll. Hinzu kommt, dass in einer Umschulung der Stoff innerhalb von zwei Jahren vermittelt wird. Einmal pro Woche geht sein Umschüler zum Zusatzunterricht: Mathe, Fachunterricht, deutsche Sprache.

Dschungelgeheimnisse

Ganze fünf Tage waren jetzt 29 Kinder mit der Evangelischen Jugend Oldenburg-Stadt im OKM Freizeitheim in Uplengen unterwegs. Ihr Thema in dieser Zeit: Geheimnisvoller Dschungel. „Allen hat es viel Spaß gemacht“, so Kreisjugenddiakonin Ilka Menzel, „es wurde gespielt, viel gebastelt, gesungen und Andachten gefeiert“. Vor allem der Ausflug ins Klimahaus und die Dschungelschatzsuche dürften den Kindern in guter Erinnerung bleiben. Sie sollen sich zumindest einig darin sein: „Im nächsten Jahr sind sie wieder mit dabei“, so Menzel.

Erfolgreiche Gesellen

Einer Junggesellin und vier Junggesellen gratulierte jetzt der Prüfungsausschuss der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Oldenburg: Die fünf Nachwuchskräfte hatten ihre Aufgaben ganz offenbar bestens erledigt und wurden deshalb nun völlig zurecht im Haus der Kreishandwerkerschaft Oldenburg für ihre bestandene Gesellenprüfung gefeiert.

Eine besondere Erwähnung galt Phil Spille, der in Wardenburg trotz verkürzter Ausbildungszeit das beste Prüfungsergebnis in der Sommerprüfung ablegte. Ebenfalls erfolgreich: Dogan Kutucuoglu und Fraat Düman – beide aus Oldenburg.

Kickertische für Jugend

Über die Spende von zwei Kickertischen für die eigene Jugendgruppe freut sich die Interkulturelle Arbeitsstelle Ibis. Die LzO hatte sich mit der Spende an die Profi-Tischkicker der TFC Devils gewandt und nach dem richtigen Standort gefragt, heißt es in einer Mitteilung.

Jörg Harms hatte dann die Jugendgruppe vorgeschlagen, die bereits im vergangenen Jahr mit den Profikickern ein Turnier im Haus von Ibis organisiert hatte.

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