Wildeshausen - Sterne, wohin man blickt: aus Keksteig in der Küche, aus buntem Papier in der Bastelecke und aus weißer Glitzerwatte auf den Köpfen der Schülerinnen der Sozialassistentenklasse I. Die 24 jungen Frauen und zwei Männer von der Berufsfachschule für Sozialassistenz an der BBS in Wildeshausen hatten sich für ihren „Sternentag“ am Mittwoch einiges einfallen lassen. Nutznießer war die Klasse 1 a der benachbarten St.-Peter-Schule, die zusammen mit Klassenlehrerin Ariane Brems den vorweihnachtlichen Vormittag sichtlich genoss.
„Nachdem wir in der vergangenen Woche bereits eine Klasse der Holbeinschule zu Gast hatten, betonen wir diesmal bei unserem Projekttag den christlichen Hintergrund“, erläuterte Fachlehrerin Maria Wübbeler.
Für die Schülerinnen und Schüler galt es, bei diesem Projekt aus dem Bereich „Musisch kreative Prozesse planen, gestalten und begleiten“ ihr bislang erlerntes Können unter Beweis zu stellen. Fantasievoll kostümiert führten sie das Theaterstück vom „Kleinen Stern“ auf, machten Bewegungsspiele und lasen in der Kuschelecke Weihnachtsgeschichten vor. „Toll“ fand Cedric das Vorlesen, während Charlotte vor Behaglichkeit schon fast zum Einschlafen zumute war.
Die Berufsausbildung zum Sozialassistenten dauert zwei Jahre und qualifiziert für die Arbeit mit Kindern. Sozialassistenten sind Fachkräfte, die ergänzend oder unterstützend vor allem mit Erziehern oder Heilerziehungspflegern zusammenarbeiten.
