THÜLE - Im Sachunterricht der Grundschule Thüle stand in der dritten und vierten Klasse Sicherheitserziehung im Straßenverkehr auf dem Stundenplan. In der Unterrichtseinheit ist sowohl ein theoretischer als auch praktischer Teil integriert.
Nachdem die Theorie in mehreren Stunden ausgiebig besprochen worden war, wurde unter der Leitung von Lehrerin Sabine Rolfes dann das Gelernte mit dem Fahrrad in die Praxis geübt. Zum Abschluss stand ein Fahrradwettbewerb, der vom ADAC und von der Deutschen Post mit dem Ziel der sicheren Beherrschung des Fahrrades durch die Kinder zusammengestellt ist, auf dem Programm.
Unter dem Motto „Mit Sicherheit ans Ziel“ beteiligten sich die Kinder der beiden Klassen an dem Vergleichsfahren. Insgesamt galt es acht Fahraufgaben beim Wettbewerb auf einem 200 Meter langen Parcours möglichst fehlerfrei zu erledigen. Die jungen Radfahrer mussten vorschriftsmäßig anfahren, sicher die Richtung auf einem Spur- und Schrägbrett halten, einen Kreisel, einen Spurwechsel, Achten und Slalom fahren und zudem einen Bremstest mit zielgenauem Halten vorführen. Nicht Geschwindigkeit, sondern Fehlerfreiheit war das Ziel.
Nur im Schlussteil des Rundkurses wurde die Zeit gestoppt und gewertet. „Die sehr schwierigen Fahraufgaben wurden von den Jungen und Mädchen mit gutem Erfolg bewältigt“, lobten Schulleiterin Elsbeth Hömmken sowie die Fachlehrerin Sabine Rolfes unisono.
Aufs Siegertreppchen kamen in der 3. Klasse: 1. Saskia Nienaber, 2. Jonas Steenken, 3. Nicolas Schrandt und in der 4. Klasse: 1. Sarah Möhlenkamp, 2. Patrik Focke, 3. Jennifer Tholen. Als Belohnung gab es für die drei Erstplatzierten neben Gold, Silber und Bronzemedaillen als Prämie Fahrradzubehör. Für alle Kinder gab es am Ende eine Urkunde sowie kleine Präsente.
Unterstützt wurde die Schule bei der Durchführung des Wettbewerbs auch von Mitgliedern des Radsportclubs Thüle. Sie bauten nicht nur den Parcours auf, sondern waren auch als Wertungsrichter im Einsatz. Ihnen galt der besondere Dank der Lehrerinnen. Für die Kinder der vierten Klasse stand zudem eine Bewährung im realen Thüler Straßenverkehr auf dem Plan.
