Donnerschwee - Wie will ich eigentlich leben? Die Antwort auf diese Frage liegt für Jugendliche und junge Erwachsene schon länger nicht mehr in der tollen Karriere mit möglichst viel Geld. Aber was ist es dann? Das herauszufinden war das Ziel des Projektes „... und raus bist du!“, das Gina Schumm, Leiterin des Bereichs Politische Bildung im Verein Jugendkulturarbeit, in diesem Jahr in mehreren Teilen organisiert. Eines dieser Teilprojekte wird mit einer Doppelveranstaltung abgeschlossen.
Am Mittwoch, 16. Dezember, ab 19 Uhr, werden im Internationalen Jugendprojektehaus, Schlieffenstraße 9/11, die Werkstätten und Aktionen des Projektes vorgestellt. 120 Jugendliche haben sich in Seminaren, Workshops, einer Berlin-Exkursion sowie Besuchen bei Oldenburger Initiativen mit der Frage nach dem guten Leben und den Möglichkeiten bürgerschaftlichen Engagements beschäftigt. Dazu diskutieren Dr. Katharina Dutz (Institut für Physik an der Carl-von-Ossietzky-Universität), Christa Beime (Helene-Lange-Schule), Georg Nobis (Bildungszentrum für Technik und Gestaltung) und Dr. Ulrich Schachtschneider (Gruppe Grundeinkommen Oldenburg) über Bedingungen für ein Gelingen von Partizipation und bürgerschaftlichem Engagement sowie die Öffnung von Schule. Abgerundet wird das Programm durch Ausschnitte der Bühnen-Performance „Arm ungleich ≠Glücklich“ (NWZ berichtete).
Diese Performance wird am Donnerstag, 17. Dezember, zweimal komplett zu sehen sein: ab 19 und ab 20 Uhr, ebenfalls im Jugendprojektehaus. „Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2a an der Fachoberschule Gestaltung wollten die Ergebnisse ihrer Arbeit nicht nur diskutieren, sondern auch auf die Bühne bringen“, erklärt ihre Lehrerin Margit Ostern. Trotz bevorstehender Prüfungen hätten sie sich diese zeitaufwendige zusätzliche Arbeit auferlegt, viel zum Thema „Glück“ recherchiert und Szenen entwickelt.
