Jever - Unter dem tosenden Applaus von Eltern, Geschwistern und Kollegium haben 120 Abiturientinnen und Abiturienten des Mariengymnasiums am Donnerstag in der Stadtkirche Jever ihre Abi-Zeugnisse in Empfang genommen. „Sie haben es geschafft“, sagte Schulleiter Frank Timmermann in seiner Ansprache.
Der Abiturient, der nach dem Lehrer-Grillen nun mit einem gebrochenen Arm im Krankenhaus liegt, weil er vom Dach der Pausenhalle gefallen war, erhielt eine Sonder-Nennung und Extra-Applaus – dass der Abischerz deswegen abgesagt wurde, war bei der Verabschiedung kein Thema mehr.
Wobei: Elternvertreter Bernd Brüggemann meinte: „Eigentlich wollte ich sagen: Lassen Sie’s krachen – doch das schenke ich mir.“ Damit hatte er die Lacher auf seiner Seite.
Unter den zahlreichen, für ihre besonderen Leistungen geehrten Abiturienten wurden drei zusätzlich gewürdigt: Hanna-Maria Paul hat mit der Note 1,1 das beste Abitur geschafft. Kim Nia Nolle ist mit dem Notendschnitt von 1,2 nur knapp hinter ihr. Beide jungen Frauen wurden von der Schule für die Studienstiftung des Deutschen Volkes vorgeschlagen.
Dritter im Bunde ist Mustafa Fakhro, der für sein herausragendes Engagement für ein Stipendium vorgeschlagen wird.
