Bösel/Friesoythe - Im Alter von 52 ist am vergangenen Freitag, 1. Februar, Christa Laing-Hildebrandt nach einer langen, schweren Krankheit verstorben. Sie war seit 1999 Lehrerin an der St.-Martin-Schule in Bösel und wurde dort 2007 Konrektorin. Die Schulleitung, das Kollegium, die Elternschaft und die Schüler trauern um die beliebte Lehrerin.
Christa Laing-Hildebrandt war für ihr außerordentliches Engagement für die Schüler bekannt. Den Kindern sei sie durch ihr Wort und Handeln immer ein Vorbild gewesen, heißt es in einem Nachruf der Gemeinde Bösel. Vor allem die Förderung und Integration benachteiligter Schüler hätten der Pädagogin am Herzen gelegen.
„Sie hat den Kindern Mut gemacht und ist jeden Tag mit Optimismus und Zuversicht in den Unterricht gegangen“, sagt die kommissarische Konrektorin der Schule, Wilma Kamps. Sie hat einen Elternbrief zum Tod von Christa Laing-Hildebrandt verfasst. Darin blickt sie zurück auf das berufliche Schaffen der Friesoytherin, die in Münster Erziehungswissenschaften, Mathematik und katholische Religion studiert hatte und 1984 in den Schuldienst eingetreten war. Stellvertretende Leiterin der St.-Martin-Schule war Christa Laing-Hildebrandt am 1. August 2007 geworden. Aus gesundheitlichen Gründen war sie 2011 pensioniert worden. „Im Kollegium war Frau Laing-Hildebrandt beliebt. Den Eltern war sie eine aufrichtige und kompetente Ratgeberin, die immer das Wohl der Kinder im Blick hatte“, so Wilma Kamps weiter.
Die Trauerfeier für Christa Laing-Hildebrandt findet im Kreis der Familie statt.
