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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung

JOBSUCHE: Tücken bei Online-Bewerbung

28.04.2007

BERLIN /MüNCHEN Unterlagen sollte man in einem elektronischen Dokument zusammenfassen. Beim Foto zählt weiterhin eine sehr gute Qualität.

Von Anna Wahdat BERLIN/MÜNCHEN - Teure Bewerbungsmappen, Hochglanzfotos, Zeugniskopien und dutzende Briefmarken – dieses aufwendige Verfahren lässt sich mit einer Bewerbung übers Internet weitgehend vermeiden. Doch so unkompliziert, wie sie scheint, ist die Online-Bewerbung nicht immer. Schulabgänger, die sich erfolgreich um einen Job bemühen wollen, müssen sich vor Online-Fallen in Acht nehmen.

Während sie früher vor allem bei Uni-Absolventen oder Berufserfahrenen üblich war, setzt sich die Online-Bewerbung inzwischen zunehmend auch im Ausbildungsbereich durch. „In Branchen, in denen Telekommunikation und Internet eine Rolle spielen, wird diese Methode ein immer größeres Thema“, sagt Marco Schade von der Arbeitsagentur Berlin Mitte. Vor allem große Firmen mit vielen Bewerbern regeln die Auswahlverfahren über das Internet.

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BMW etwa bekennt sich dazu, diese Variante zu bevorzugen. Ikea dagegen sind alle Formen willkommen. Und so unterschiedlich ist es auch im Mittelstand.

Die bequeme Bewerbungsform durch ein Online-Formular mit vorgegeben Fragen bietet noch lange nicht jedes Unternehmen an. Wer sich daher entschließt, seine Bewerbung per E-Mail zu verschicken, sollte sich auf einige Tücken einstellen, die es zu umgehen gilt.

Bevor eine E-Mail abgeschickt wird, sollte der Interessent auch erst einmal sicher gehen, dass diese als Bewerbungsform überhaupt erwünscht ist – entweder telefonisch oder durch einen genauen Blick auf das Inserat. „Wenn dort nicht explizit eine Mail-Adresse angegeben ist, sondern nur die Postanschrift, sollte im Zweifel immer der Postweg gewählt werden“, sagt Karriereberaterin Svenja Hofert aus Hamburg.

Werden E-Mails akzeptiert, kann sich an die Gestaltung gemacht werden – und da steckt der Teufel im Detail. „Der Top-Fehler ist, die Betreffzeile leer zu lassen“, sagt Svenja Hofert. Die Mail landet dann meist im Spam-Filter. „Auch die Abkürzung „MfG“ für „Mit freundlichen Grüßen“ ist furchtbar.“

Anschreiben, Lebenslauf, Foto und eingescannte Zeugnisse werden zur guten Übersichtlichkeit am besten in einem einzigen PDF-Dokument untergebracht. Svenja Hofert rät außerdem, E-Mails von einem kostenlosen Anbieter wie Web.de oder GMX nicht direkt über das Internet zu versenden. „Die Mails sind meist mit viel Werbung versehen.“ Um dies zu vermeiden, sollte ein Programm wie Outlook-Express verwendet werden.

Bei Fotos lohnt es sich, auf Qualität zu achten. Selbst sie wenn schnell zur Hand ist: Eine Aufnahme aus dem letzten Urlaub sollte es nicht sein, auch Passfotos sind nicht mehr sehr verbreitet. Gängig sind qualitativ hochwertige Porträtfotos. Es sei denn, der Bewerber wird gerade durch das altmodische Passfoto schon wieder interessant. Persönlichkeit zählt nämlich immer – auch im Online-Zeitalter.

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