Tossens - Das Sozialpraktikum ist Bestandteil des Schulprogramms an der Tossenser Zinzendorfschule. Schüler der 10. Klassen leisten soziale Arbeit in Institutionen und bei Bedürftigen. Sie informierten nun die Praktikanten des kommenden Schuljahres und berichteten über ihre Erfahrungen.
Seit 15 Jahren engagieren sich in jedem Jahr die Zehntklässler aller Schulzweige, also derzeit von Hauptschule, Realschule und Gymnasium, im weitesten Sinne diakonisch. Sie leisten dabei 40 Stunden an sozialer Arbeit ab, wofür sie als Ausgleich im Anschluss an die Herbstferien eine Woche schulfrei erhalten. Beim Sozialpraktikum stehen ihnen ihre Religionslehrer mit Rat und Tat zur Seite.
Zu den Institutionen, die Praktikanten der Tossenser Freien Schule aufnehmen, zählen vor allem Senioren- und Pflegeheime in Butjadingen und Nordenham, aber auch Kindergärten mit Integrationsgruppen, die Schule am Siel in Nordenham, das CVJM-Sozialwerk und die Nordenhamer Tafel. Neben der persönlichen Betreuung und Begleitung Hilfsbedürftiger zählen auch praktische Tätigkeiten, etwa in den jeweiligen Küchen oder im Servicebereich, zu den Aufgaben, die gemeistert werden.
Das Sozialpraktikum kann allerdings auch in Form der Sorge für einzelne Menschen über einen längeren Zeitraum hinweg abgeleistet werden.
Die Praktikanten vom Herbst 2014 berichteten ihren potenziellen Nachfolgern über ihre Einsätze und schilderten ihre Erfahrungen, die sie überwiegend positiv bewerteten. Sie stellten die Institutionen und Betriebe vor und erläuterten, wie Interessenten sich jeweils um einen Platz bewerben sollten.
Zusätzlich zu Plakaten, die im Religionsunterricht bei Matthias Stöckermann entstanden, zeigten sie eine Power-Point-Präsentation über die Einsatzstellen. Neben einer Vertreterin der Nordenhamer Tafel waren auch die Religionslehrerinnen Melanie Rummel und Friedgard Möllmann sowie Schulleiterin Andrea Turmann anwesend.
