Oldenburg - Das Institut für Chemie (IfC) an der Carl von Ossietzky Universität ist das größte chemische Institut im Nordwesten. Rund 450 junge Menschen studieren dort – etwa gleichmäßig eingeteilt nach den Studienzielen Bachelor oder Master of Science (Wissenschaft) oder mit dem Ziel Lehrerin oder Lehrer zu werden.
Die Studierenden verteilen sich im Institut auf fünf Arbeitsbereiche: die organische, die anorganische, die physikalische, die technische Chemie und die Didaktik. „Als Institut nähern wir uns den Fachgebieten der Fakultät natürlich an. In Oldenburg stehen Energie und Nachhaltigkeit ganz oben auf den Forschungsplänen“, sagt Doktor Mathias Wickleder, Professor für anorganische Funktionsmaterialien. So forschen die Studierenden zum Beispiel an der Frage, wie chemische Grundlagen in technische Prozesse eingebracht werden können.
Jedes Jahr strömen über 100 neue Studierende in die Räumlichkeiten des Instituts. Damit das in Zukunft auch so bleibt, richtet das IfC auch in diesem Jahr den „Tag der Chemie“ aus. „Seit 1994 ist der Tag der Chemie in unserem Haus eine feste Institution. Unser Ziel ist es, sich für die Öffentlichkeit zu öffnen und junge Leute für die Chemie zu gewinnen“, sagt Wickleder.
Wer auch selbst einmal im Labor experimentieren möchte, kommt an diesem Donnerstag, 31. Oktober, voll auf seine Kosten. Zum „Tag der Chemie“ findet von 9 bis 16 Uhr die Omnilab-Labormesse in den Räumlichkeiten des IfC statt. Neben Laborführungen und Experimentalvorlesungen werden sich die einzelnen Arbeitsgruppen des IfC vorstellen. Für besonders wissbegierige Schüler gibt es Preise und Auszeichnungen.
