Stenum/Schierbrok - Die Unabhängigen Wähler Gemeinde Ganderkesee (UWG) werfen der Gemeindeverwaltung vor, die Sorgen und Nöte der Anwohner des Trendelbuscher Weges nicht ausreichend ernst zu nehmen. Bei einem Ortstermin hätten die UWG Sicherheitsmängel festgestellt, teilt Pressesprecherin Sarah Kleesiek mit. In Höhe der Hausnummer 3 sei der Trendelbuscher Weg im Bereich einer Schikane zur Verkehrsberuhigung nur noch 2,28 m breit. Ein 2,50 Meter breiter Lastwagen müsse daher unweigerlich den markierten Fahrradweg nutzen, um die Schikane zu umfahren. „Dass ein 40-Tonnen-Lkw vor einer Schule einen Fahrradweg nutzen muss, um ein Nadelöhr zu passieren, und somit eine enorme Gefahr für die Schulkinder darstellt, ist ein Zustand, der nicht haltbar ist“, so die UWG.
Zudem seien in der Straße Schachtabdeckungen der Klasse B125 eingebaut. Für Schwerlastverkehr müssten jedoch Abdeckungen der Klasse D400 eingesetzt werden. „Der Rat und die Verwaltung sollten endlich aufhören, sich gegenseitig auf die Schulter zu klopfen und stattdessen die Anwohner und Schulkinder vor den Gefahren des durchfahrenden Schwerlastverkehres (...) schützen“, erklären die UWG weiter.
Seit Längerem unterstützen die UWG die Forderung der Anwohner des Trendelbuscher Weges nach einer 3,5-Tonnen-Begrenzung und damit einem Durchfahrtverbot für den Schwerlastverkehr sowie eine durchgehende Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h.
