VAREL - VAREL/BRW - Mit einem Dank an die Mitarbeiter und den Hinweis auf den pädagogischen Erfolg haben Redner gestern das 25-jährige Bestehen der Aldenburg-Schule im Waisenhaus Varel gewürdigt. „Wir sind glücklich, dass wir eine solche Schule haben“, sagte Regierungsschuldirektor Volker Beier, nur einer der zahlreichen Danksagenden. Die Einrichtung weise eine hohe Rückführungsquote auf, lobten Beier sowie Frank Eger, Vorsitzender des Bezirksverbands Oldenburg.
Die heutige Förderschule (für „emotionale und soziale Entwicklung“, wie es etwas sperrig im Untertitel heißt) war 1981 als Ersatzschule genehmigt und einige Jahre später auch anerkannt worden. In einem ehemaligen Fernsehraum waren die ersten beiden Unterrichtsräume eingerichtet worden, erinnerte Schulleiter Holger Voß, der seit 1986 an der Schule wirkt. Heute besuchen 42 Kinder im Alter von sechs bis (maximal) 13 Jahren die Schule, deren oberstes Ziel es ist, die Kinder wieder in den Unterricht an einer Regelschule zu integrieren. Unterrichtet werden die Kinder von sieben Lehrern, sieben weitere Mitarbeiter gehören zum Personal.
Während früher auch „externe“ Schüler unterrichtet wurden, sind es heute ausschließlich Kinder, die im Waisenhaus wohnen oder eine Tagesgruppe besuchen. Von denen, die nach einem oder zwei Jahren eine öffentliche Schule besuchen, gehen 80 Prozent auf Grund-, Haupt- oder Realschulen, 20 Prozent besuchen weiter öffentliche Förderschulen, nannte Voß Zahlen.
