VAREL - Eine lange Tradition hat der plattdeutsche Vorlesewettbewerb am Lothar-Meyer-Gymnasium. Und mit dem früheren Lehrer Gerd Janßen ist nun ein Ehemaliger in die Jury gerutscht. Zusammen mit dem Plattdeutschbeauftragten Wolfgang Busch und Heimatvereinsvorsitzendem Hans-Georg Buchtmann begutachtete Janßen am Donnerstag die Vorträge der 22 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler.
Es gewannen Mareike Wulff aus Schweiburg (Jahrgang 5/6), Anja Heyne aus Zetel (Jahrgang 7/8), Carolin Wenzlaff aus Jahrgang 9/10 (Varel) sowie Ole Osterthun aus Ruttel (Jahrgang 11). Sie erhielten Buchpreise wie auch die Zweit- und Drittplatzierten, die der Förderverein gestiftet hatte.
Vor allem die fünf Jungen aus Jahrgang 11 hatten es der Jury angetan: „Wi hebbt us düchtig freut“, sagte Wolfgang Busch, der zusammen mit Lehrer Godehard Gottwald die Plattdeutsch-AG am Gymnasium leitet. „Ik mööt jo graleern, ji hebbt dat beste gäben.“ Und auf Hochdeutsch, wie Deutsch-Fachobmann Hans Sauer: „Ihr ward eine tolle Gruppe.“
Jeder Teilnehmer erhielt übrigens ein Heft mit plattdeutschen Geschichten von Georg Ruseler. Sauer dankte der Jury, die den Schulentscheid (die Sieger lesen auf Kreisebene weiter) begleitet hatten.
Bleibt für Hans-Georg Buchtmann ein Wermutstropfen: „Eigentlich schade, dass nur noch das Gymnasium und die Grundschule Hafenstraße am Plattdeutschwettbewerb teilnimmt. Früher hatten wir den Wettbewerb auch an der Realschule“, erinnerte der Heimatvereinsvorsitzende.
Gewinner beim Wettbewerb
