VAREL - Trauer in der katholischen Pfarrgemeinde St. Bonifatius um den Pastor im Ruhestand Heinrich Domachowski. Der langjähriger Seelsorger verstarb jetzt im Alter von 79 Jahren – kurz vor Vollendung des 80. Lebensjahr. Domachowski wirkte in Varel seit 1986.
Vor fünf Jahren hatte der damalige Diözesanbischof Reinhard Lettmann Domachowski in den Ruhestand versetzt. Von den 50 Jahren seines priesterlichen Wirkens war er 21 Jahre in Varel tätig. Er begann unter Pfarrer Bernhard Witte, nach dessen Tod wirkte unter Pfarrer Herbert Graf von Merveldt, der 2002 in den Ruhestand ging. Pfarrer Manfred Janßen würdigte den Verstorbenen als gewissenhaften und zuverlässigen Mitbruder, der 2007 in den Ruhestand wechselte. Er machte nicht viel Aufsehen um seine Person. Mit seinem Ruhestand zog sich Domachowski von den Wochenend-Gottesdiensten zurück, feierte aber weiter die Gottesdienste im St.-Johannes-Hospital und im St.-Marien-Stift.
Domachowski wurde 1932 in Könitz geboren. Er wurde 1956 Vikar in Gorzno/Polen und 1959 Vikar in Stargard. Das Studium der Pastoraltheologie absolvierte er von 1961 bis 1965 an katholischen Universität von Lublin, wo er übrigens bei keinem Geringeren als Prof. Karol Wojtyla hörte, dem späteren Papst Johannes Paul II. Nach Stationen in Soldau und Straßburg/Westpreußen kam er 1983 zunächst nach Cloppenburg, 1986 nach Varel.
Das heilige Requiem für Pastor Heinrich Domachowski, Lic. theol., findet statt am Dienstag, 20. Dezember, um 14.30 Uhr in der Sankt-Johannes-Baptist-Kirche zu Molbergen im Kreis Cloppenburg.
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